Hola!!
Heute moechte ich euch einige kleine Dinge aufzaehlen, die mir hier am Anfang besonders aufgefallen sind, und die anders sind als in der Schweiz, oder einfach typisch Ecuador:
Essen & Trinken:
-Hier wird eigentlich selten mit Gabel und Messer gegessen, oefters einfach mit einem Loeffel oder nur einer Gabel. Fleisch wird mit den Haenden gegessen oder einfach auf die Gabel gespiesst und abgebissen. Und ich habe mich schon einige Male darueber aufgeregt, weil ich das dumme Spiegelei einfach nicht so toll mit dem Loeffel zerschneiden konnte :)
-Es gibt hier jeden Tag Reis. Ohne Reis gehts nicht. Reis mit Fleisch. Reis mit Poulet. Reis mit Pommes (und Fleisch natuerlich). Reis mit Spiegelei (mein Favorit)Reis mit Lasagne. Reis mit Spaghetti. Reis mit........
-Alle Ecuatorianer lieben Pizza ueber alles. Obwohl meiner Meinung nach die Pizza hier zwar lecker, aber nicht mit Pizza in der Schweiz oder Italien vergleichbar ist.
-Hier trinkt wirklich niemand Wasser. Die meisten Ecuatorianer koennten ohne Cola nicht leben. Bei mir zuhause gibts also immer nur Coca Cola oder andere Sodas (ich weiss das Wort gerade nicht), wie Fanta oder aehnliches. Ich habe mich zum Glueck aber schon durchgesetzt, dass meine Mama immer Wasser kauft, denn
-Das Leitungswasser ist nicht unbedingt trinkbar, deswegen kann man 5Liter-Flaschen von Wasser kaufen.
-Es gibt nur Gasherde, keine Elektronischen.
-Wenn man mit einigen Freunden ein Bier oder ein anderes alkoholisches Getreank trinkt, wird jeweils nur eine oder zwei Flaschen gekauft und eine Person schenkt dann in das Glas immer ein bisschen ein, und so macht man immer die Runde.
Gewohnheiten, Alltag:
-Das Telefon oder Handy wird hier immer mit "Alo" abgenommen, es wird also nicht gleich der Name genannt, sodass ich oft einfach keine Ahnung hatte, mit wem ich ueberhaupt rede. Jetzt ist das alo schon so zur Gewohnheit geworden, dass es warscheinlich schwierig wird, mir das in der Schweiz wieder abzugeweohnen :)
-Hier ist niemand puenktlich. Wenn man sich irgendwo um 16. Uhr trifft, ist man bestimmt nicht vor 16.30 dort. Ich erinnere mich gut an die ersten Wochen als wir uns am Nachmittag jeweils mit den anderen Austauschschuelern und einigen Ecuatorianern im Park getroffen haben und um punkt 4 oder sogar 5 Minuten vorher dort waren und die ersten Ecuatorianer dann so anch 20 Minuten eintrafen :) Wenn zuhause jemand sagt, um 7 Uhr gehts los, faengt man um / Uhr an, sich bereitzumachen. Und bei Einladungen gilt es eher als unhoeflich, puenktlich zu erscheinen, da die Gastgeber dann noch lange nicht bereit sind :)
-Hier wird immer im Auto rumgefahren. Auch zu den Grosseltern die glecih um die Ecke wohnen gehts mit dem Auto. Und die oeffentlichen Verkehrsmittel meide ich lieber, da die Stadtbusse immer unglaublich ueberfuellt sind, stinken und ausserdem auch Diebstahlgefahr besteht.
-Die Lieblingsbeschaeftigung eines jeden Jugendlichen besteht dann auch darin, abends in seinem Auto mit einigen Freunden ewig lange durch die Stadt zu fahren, "dar una vuelta" also eine Runde drehen, ohne eigentliches Ziel :) Kommt auch oefters vor dass wir uns zu siebt oder acht in ein Auto quetschen oder auf einem Pick-up hinten mitfahren, was unglaublich viel Spass macht!
-Das Taxi kostet in meiner Stadt imer nur einen Dollar, und auch in groesseren Staedten ist es wahnsinnig billig, weshalb es unglaublich viele Taxis gibt und diese auch extrem viel benutzt werden.
- An jeder Ecke oder einfach jede 30 Meter gibt es sogenannte "Tiendas" also ganz kleine Laeden in denen man alles findet... Jede Menge Suessigkeiten, Esswaren, Fruechte, Getraenke, aber auch verschiedenste Hashaltsartikel.
-Es wird oft an der Anzahl Autos, die eie Familie besitzt, gezeigt, wie viel Geld eine Familie hat.
-Geschaetzt die Haelfte aller Ecuatorianer mt Auto haben einen Hyundai Tucson :D
Wetter, Klima:
-Das Klima in Ecuador ist verrueckt. Es gibt zwar keine Jahreszeiten, aber das Wetter wechselt nur schon in einem Tag staendig. Man sagt deswegen auch, dass man in Ecuador die vier Jahreszeiten an einem tag erleben kann. Mal schein die SOnne und fuenf Minuten spaeter regnet es aus Stroemen und weitere 5 Minuten spaeter ist es wieder total heiss.
-Die Sonne ist wahnsinnig drueckend und stark. Als hellhaeutige europaerin brauche ich deswegen auch eine extrastarke Sonnencreme, da ich mich wahnsinnig schnell verbrenne.
-Wenn es etwa 20 Grad oder etwas weniger hat wird schon von allen gejammert wie kalt es doch sei und sie wuerden wohl bald erfrieren. (Wenn die wuessten wie der Winter in der Schweiz ist.....)
Schule:
-Das Klassenzimmer wird in der Schule nie gewechselt, die Lehrer kommen jeweils fuer die Stunde ins Klassenzimmer.
-Es gibt eine Schuluniform.
-Fuer den Sportunterricht zieht man sich nicht um, sondern kommt mit der Sportuniform zur Schule. Der Sportunterricht findet auch immer draussen statt, ob es jetzt regnet, oder die SOnne scheint.
-Wenn jemand die Antwort weiss, wird immer laut reingerufen.
-Kommt vor, dass jemand waehrend der Unterrichtsstunde einfach anfaengt Gitarre zu spielen.
Fehlen noch unglaublich viele Sachen, ich habe jetzt aber keine Zeit mehr....
Fortsetzung folgt!!!
Dienstag, 16. März 2010
Mittwoch, 10. März 2010
Karneval, Valentinstag, Vulkane...
HOLA!! Endlich komme ich wieder einmal dazu, etwas zu schreiben... Ich bin hier wie immer schoen beschaeftigt und die Zeit vergeht wie im Flug. Schon ist Maerz und es geht immer mehr auf meinen Geburtstag (25.Maerz) zu, fuer den wir schon eine grosse Fiesta geplant haben :)
Ich weiss jetzt auch schon, wann ich wiede nach Hause komme.... Am 17. Juni fliege ich hier ab und komme am 18. Juni 09 wieder in Zuerich an... fehlen also nur etwas mehr als drei Monate und ich kann es wirklich kaum glauben, das die Zeit so schnell vorbeigegangen ist!!! Es gibt so viele Sachen die ich an Ecuador so sehr mag und ich habe hier eine zweite Familie und viele neue Freunde gefunden, die ich auf jeden fall wahnsinnig vermissen werde. Ich habe Spanisch zu sprechen gelernt und viele neue Dinge kennengelernt.Es gab schwierige aber auch wunderschoene Momente aus denen ich viel gelernt habe! Und jetzt sind schon fast 7 Monate meines austauschjahres vorbei und ich moechte die letzten Monate einfach noch voll und ganz geniessen!! Nun werde ich euch aber noch ueber meinen Februar erzaehlen:
Februar bedeutet in Ecuador Karnevalszeit. Und Karneval bedeutet unglaublich viel Spass. Hier in Ecuador besteht Karneval nicht wie in der Schweiz aus Guggenmusik, Konfettischlachten und Verkleidungen, sondern aus riesigen Wasserschlachten. Auf der Strasse ist man nirgends mehr sicher, denn an jeder Ecke wird man mit Wasserbomben beworfen oder einem wird sogar einen ganzen Eimern voll Wasser angeleert. Vor meiner Schule war jeweils die Hölle los und ich bin einige Tage lang nie trocken nach Hause gekommen. Und ich als “gringa” musste natürlich reichlich in den ecuadorianischen Karnevalsbrauch eingeführt werden und wurde immer als erste von allen nass gemacht. Es wird aber nicht nur mit Wasser gespielt, das wäre ja langweilig. Kann also gut sein, dass dir plötzlich ein Ei an den Kopf fliegt oder Mehl in die Augen. Auch gibt es spezielle Schaumsprays, bei denen wir uns wirklich total von Kopf bis Fuss voll gespritzt haben. Einmal, vor meiner Schule, bin ich von einigen Jungs gepackt worden, weggetragen, auf den Boden gelegt und dann von einem gigantischen Eimer voll Wasser, gemischt mit viel Erde, überleert worden und mit einem lauten “Bienvenida en Ecuador” (Willkommen in Ecuador) wieder freigelassen. So kam ich dann zuhause klitschnass und voller Erde an und verbrachte erst mal gut 2 Stunden damit, meine schöne blauweisse Uniform von Hand zu waschen. Einige Male haben wir uns auch mit einigen Freunden getroffen, um Karneval zu spielen und haben unter anderem unser ganzes Haus mit Schaum voll gespritzt und uns einmal mit der ganzen Kleidung in einen Pool gestürzt. :)
Neben dem ganzen Karnevalspass habe ich aber auch noch einige andere Dinge erlebt. Am 14. Februar war, wie auf der ganzen Welt, auch in Ecuador der Valentinstag. Valentinstag ist hier ein ziemlich grosses Ding und es wurde schon Wochen davor diskutiert und überlegt, was man sich den schenken und mit dem Freund unternehmen soll. In der Schule wurden wie wild Karten, Rosen und andere Geschenke verteilt. Ich habe den Valentinstag schlussendlich mit meinen Schwestern und dem Freund meiner grossen Schwester in Salcedo, einem Dorf in der nähe von Latacunga verbracht, wo wir gepicknickt und natürlich auch zünftig Karneval gespielt haben (wobei ich von einem kleinen, fremden Jungen aus dem Hinterhalt angegriffen wurde).
Dann gab es kurze Ferien, das heisst, wir hatten 2 Tage schulfrei! Mit meiner Familie fuhr ich nach Riobamba, wo wir von einem Freund, der früher für meinen Gastvater gearbeitet hat und seiner ganzen Familie zum Essen eingeladen wurden. Die Familie wohnt ziemlich auf dem Land und wir haben uns schon gefragt, ob wir wohl wieder heil nach Hause kommen würden, als wir nach einer – so schien es – unendlichen Fahrt auf eher etwas schlechteren Strassenverhältnissen, endlich in dem kleinen Dorf angelangt sind. Die Familie gehört eher zu den ärmeren Familien Ecuadors, was man an den Lebensverhältnissen schnell erkennen konnte. Wir wurden aber unglaublich herzlich aufgenommen und versorgt und es war eine gute Erfahrung, auch einmal das Leben in der Unterschicht des Landes kennen zu lernen. Das kleine Dorf, in dem wir zu Besuch waren, lag am Hang eines grossen Hügels, direkt gegenüber des aktiven Vulkans „Tungurahua“, der dann auch fleissig Asche gespuckt hat, was doch auch ein nicht unbedingt alltägliches Erlebnis war... :)
Ansonsten habe ich viel mit meinen Freunden und Schwestern unternommen, besonders it meiner 18-jaehrigen Gastschwester Maria Fernanda, bevor diese am 24.Februar fuer sechs Monate in die USA geflogen ist.. Es war sehr traurig mich von ihr zu verabschieden, da Maria wirklich wie eine Schwester fuer mich geworden ist und ich leider nicht weiss, wann ich sie wiedersehen werde ):
Ich habe aber immer noch meine anderen beiden Schwestern und jetzt halten wir umso mehr zusammen! Letzte woche ist sowas wie ein kleiner Jahrmarkt nach Latacunga gekommen, mit verschiedenen Bahnen und Sachen wie Schiessbuden, was dann natuerlich auch alles einmal kuenftig ausgetestet werden musste. Letzten Samstag war ich mit einigen Freunden in einer Disco, die eigentlich erst ab 18 ist und es war so richtig toll :) So ist immer etwas los..!!
Nun wuensche ich euch eine gute Zeit, einen schoenen Fruehling und bis bald
Sonja
Ich weiss jetzt auch schon, wann ich wiede nach Hause komme.... Am 17. Juni fliege ich hier ab und komme am 18. Juni 09 wieder in Zuerich an... fehlen also nur etwas mehr als drei Monate und ich kann es wirklich kaum glauben, das die Zeit so schnell vorbeigegangen ist!!! Es gibt so viele Sachen die ich an Ecuador so sehr mag und ich habe hier eine zweite Familie und viele neue Freunde gefunden, die ich auf jeden fall wahnsinnig vermissen werde. Ich habe Spanisch zu sprechen gelernt und viele neue Dinge kennengelernt.Es gab schwierige aber auch wunderschoene Momente aus denen ich viel gelernt habe! Und jetzt sind schon fast 7 Monate meines austauschjahres vorbei und ich moechte die letzten Monate einfach noch voll und ganz geniessen!! Nun werde ich euch aber noch ueber meinen Februar erzaehlen:
Februar bedeutet in Ecuador Karnevalszeit. Und Karneval bedeutet unglaublich viel Spass. Hier in Ecuador besteht Karneval nicht wie in der Schweiz aus Guggenmusik, Konfettischlachten und Verkleidungen, sondern aus riesigen Wasserschlachten. Auf der Strasse ist man nirgends mehr sicher, denn an jeder Ecke wird man mit Wasserbomben beworfen oder einem wird sogar einen ganzen Eimern voll Wasser angeleert. Vor meiner Schule war jeweils die Hölle los und ich bin einige Tage lang nie trocken nach Hause gekommen. Und ich als “gringa” musste natürlich reichlich in den ecuadorianischen Karnevalsbrauch eingeführt werden und wurde immer als erste von allen nass gemacht. Es wird aber nicht nur mit Wasser gespielt, das wäre ja langweilig. Kann also gut sein, dass dir plötzlich ein Ei an den Kopf fliegt oder Mehl in die Augen. Auch gibt es spezielle Schaumsprays, bei denen wir uns wirklich total von Kopf bis Fuss voll gespritzt haben. Einmal, vor meiner Schule, bin ich von einigen Jungs gepackt worden, weggetragen, auf den Boden gelegt und dann von einem gigantischen Eimer voll Wasser, gemischt mit viel Erde, überleert worden und mit einem lauten “Bienvenida en Ecuador” (Willkommen in Ecuador) wieder freigelassen. So kam ich dann zuhause klitschnass und voller Erde an und verbrachte erst mal gut 2 Stunden damit, meine schöne blauweisse Uniform von Hand zu waschen. Einige Male haben wir uns auch mit einigen Freunden getroffen, um Karneval zu spielen und haben unter anderem unser ganzes Haus mit Schaum voll gespritzt und uns einmal mit der ganzen Kleidung in einen Pool gestürzt. :)
Neben dem ganzen Karnevalspass habe ich aber auch noch einige andere Dinge erlebt. Am 14. Februar war, wie auf der ganzen Welt, auch in Ecuador der Valentinstag. Valentinstag ist hier ein ziemlich grosses Ding und es wurde schon Wochen davor diskutiert und überlegt, was man sich den schenken und mit dem Freund unternehmen soll. In der Schule wurden wie wild Karten, Rosen und andere Geschenke verteilt. Ich habe den Valentinstag schlussendlich mit meinen Schwestern und dem Freund meiner grossen Schwester in Salcedo, einem Dorf in der nähe von Latacunga verbracht, wo wir gepicknickt und natürlich auch zünftig Karneval gespielt haben (wobei ich von einem kleinen, fremden Jungen aus dem Hinterhalt angegriffen wurde).
Dann gab es kurze Ferien, das heisst, wir hatten 2 Tage schulfrei! Mit meiner Familie fuhr ich nach Riobamba, wo wir von einem Freund, der früher für meinen Gastvater gearbeitet hat und seiner ganzen Familie zum Essen eingeladen wurden. Die Familie wohnt ziemlich auf dem Land und wir haben uns schon gefragt, ob wir wohl wieder heil nach Hause kommen würden, als wir nach einer – so schien es – unendlichen Fahrt auf eher etwas schlechteren Strassenverhältnissen, endlich in dem kleinen Dorf angelangt sind. Die Familie gehört eher zu den ärmeren Familien Ecuadors, was man an den Lebensverhältnissen schnell erkennen konnte. Wir wurden aber unglaublich herzlich aufgenommen und versorgt und es war eine gute Erfahrung, auch einmal das Leben in der Unterschicht des Landes kennen zu lernen. Das kleine Dorf, in dem wir zu Besuch waren, lag am Hang eines grossen Hügels, direkt gegenüber des aktiven Vulkans „Tungurahua“, der dann auch fleissig Asche gespuckt hat, was doch auch ein nicht unbedingt alltägliches Erlebnis war... :)
Ansonsten habe ich viel mit meinen Freunden und Schwestern unternommen, besonders it meiner 18-jaehrigen Gastschwester Maria Fernanda, bevor diese am 24.Februar fuer sechs Monate in die USA geflogen ist.. Es war sehr traurig mich von ihr zu verabschieden, da Maria wirklich wie eine Schwester fuer mich geworden ist und ich leider nicht weiss, wann ich sie wiedersehen werde ):
Ich habe aber immer noch meine anderen beiden Schwestern und jetzt halten wir umso mehr zusammen! Letzte woche ist sowas wie ein kleiner Jahrmarkt nach Latacunga gekommen, mit verschiedenen Bahnen und Sachen wie Schiessbuden, was dann natuerlich auch alles einmal kuenftig ausgetestet werden musste. Letzten Samstag war ich mit einigen Freunden in einer Disco, die eigentlich erst ab 18 ist und es war so richtig toll :) So ist immer etwas los..!!
Nun wuensche ich euch eine gute Zeit, einen schoenen Fruehling und bis bald
Sonja
Montag, 8. Februar 2010
Fussball & anderes
Hallihallo
endlich wieder einmal komme ich dazu, euch etwas aus von meinem Leben in Ecuador zu erzaehlen. Heute ging ich mit meinem besten Freund Leonardo an mein allererstes Fussballspiel in Ecuador., was eine supertolle Erfahrung war. Zuerst moechte ich euch aber noch ueber einige weitere Ereignisse der letzten Zeit berichten:
Mitte Januar waren standen die “Fiestas del Colegio” also das Schulfest an. Zu diesem Fest gehoerte auch ein Wettbewerb, bei dem jede Klasse zum Thema Kinderrechte ein Video einreichte und so dann die 8 Finalisten ausgewaehlt werden. Meine Klasse hat sich richtig ins Zeug gelegt, wir haben ein Musical geschrieben und fuer die Lieder eine kleine Band zusammengestellt. Fuer die Proben (ich spielte Klavier) habe ich sogar meine geplante Reise an den Strand sausenlassen. An einem Samstag trafen wir uns dann in der Schule, um das Musical zu filmen. Alle waren wirklich zufrieden und die Enttaeuschung war umso groesser, als uns dann mitgeteilt wurde, dass wir uns nicht fuer das Finale qualifiziert hatten. Trotzdem waren alle meine Klassenkameraden am Tag des Finales auf der Tribuehne mit Fahnen und Banden fuer die “Socialitos” also meine Klasse, anzutreffen und das ganze machte riesigen Spass, auch wenn wir nicht aktiv am Finale hatten teilnehmen koennen.
Zu den Schulfestern gehoerten auch ein Gottesdienst und die “Casa abierta”, also ein Tag der offenen Tuere. An diesem Tag wuerden fuer fast jedes Fach Staende aufgestellt und ich durfte stundenlang auf Englisch erklaeren, wie selbergemachte Handtaschen aus alten T-shirts genaeht werden. Was doch eher etwas langweilig war.
Vor etwa einer Woche habe ich meine schoenen langen blonden Haare abgeschnitten. Ich hatte das eigentlich gar nicht vorgehabt, bin einfach zum Friseur gegangen mit der bitte, mir einen neuen schnitt zu verpassen. Und dann hiess es Schnipp-Schnapp, Haare ab. So kurz sind sie aber auch wieder nicht und das Resultat gefaellt mit auch wirklich gut! Auf Facebook kann man Fotos betrachten. :)
Nun aber zum Fussballspiel. Am Morgen um 9 Uhr wurde ich von meinem Freund Leonardo abgeholt und wir sind zusammen im Bus ins ca 45 Minuten enttfernte Ambato gefahren. Dort spielte unser Team "LIGA" aus Quito gegen Macara aus Ambato. Mit Liga-Trikots und -Schals ausgeruestet kamen wir dann gegen 10 Uhr 30 im Stadion an und suchten uns einen Platz. Das Stadion ist nicht mit einem Fussballstadion in der Schweiz vergleichbar.. Es ist zwar gross aber relativ alt und sicher kann man es nicht unbedingt nennen. Innen im Stadion wurden ueberall kleine Staende aufgestellt und von Pommes ueber Reisportionen, Bier, Sandwichs, Colas bis zu Lollipops wirklich alles moegliche verkauft. Auch wurden einem alle moeglichen Fanartikel angeboten.
Langsam aber sicher fuellte sich das Stadion und es wurden auch viele Banden und Fahnen aufgehaengt. Als dann das Spiel begann wurde auch die Athmosphaere richtig aufgeheizt, was eigentlich vergleichbar mit einem Spiel in der Schweiz war. Ich fand mich etwas hilflos vor,d a ich keine der Sprueche auswendig konnte und zwischen all den wild schreienden einfach still dastand xD Von meinen Begleitern wurde ich gewarnt, dass bei einem Goal der Liga alle wie wild herumrennen wuerden. Was ich in diesem Fall denn machen solle, fragte ich. Die antwort lautete: einfach stehenbleiben und aufpassen, dass ich nicht umgestossen werde. Aha. Ich betete zu Gott dass die Liga kein Goal schiessen moege, denn ich hatte doch ziemliche Angst. Zuerst wurden meine Gebete auch erhoert, denn Makara ging mit 2 zu 0 in Fuehrung und ich war ziemlich beruhigt. Dann aber in den letzten Minuten schoss die Liga doch noch ein Goal und wie vorusgesagt begannen alle Leute wie wild abwaerts zu rennen. Ich konnte mich aber gut aus dem ganzen raushalten. Beim zweiten Goal in wenigen Minuten, welches gleichzeitig den Ausgleich bedeutete, kam ich dann aber doch ziemlih drunter und fand mich ca 5 Stufen weiter unten wieder, da mich Leo gluecklicherweise vor den verrueckten gerettet hatte xD ich bin aber wirklich fast druntergekommen.. mein einziger gedanke war "die Ecuatorianer spinnen!". Das Spiel endete dann 2 zu 2 unentschieden, wurde aber wie einen Sieg gefeiert. Nun bin ich wieder zuhause, mit einem grausamen Sonnenbrand und todmuede. aber es war ein tolles Erlebnis, und wir woellen naechste Woche gleich wieder ans naechste Spiel gehen. :)
Das wars auch schon wieder von heute, machts gut und bis bald
Sonja
endlich wieder einmal komme ich dazu, euch etwas aus von meinem Leben in Ecuador zu erzaehlen. Heute ging ich mit meinem besten Freund Leonardo an mein allererstes Fussballspiel in Ecuador., was eine supertolle Erfahrung war. Zuerst moechte ich euch aber noch ueber einige weitere Ereignisse der letzten Zeit berichten:
Mitte Januar waren standen die “Fiestas del Colegio” also das Schulfest an. Zu diesem Fest gehoerte auch ein Wettbewerb, bei dem jede Klasse zum Thema Kinderrechte ein Video einreichte und so dann die 8 Finalisten ausgewaehlt werden. Meine Klasse hat sich richtig ins Zeug gelegt, wir haben ein Musical geschrieben und fuer die Lieder eine kleine Band zusammengestellt. Fuer die Proben (ich spielte Klavier) habe ich sogar meine geplante Reise an den Strand sausenlassen. An einem Samstag trafen wir uns dann in der Schule, um das Musical zu filmen. Alle waren wirklich zufrieden und die Enttaeuschung war umso groesser, als uns dann mitgeteilt wurde, dass wir uns nicht fuer das Finale qualifiziert hatten. Trotzdem waren alle meine Klassenkameraden am Tag des Finales auf der Tribuehne mit Fahnen und Banden fuer die “Socialitos” also meine Klasse, anzutreffen und das ganze machte riesigen Spass, auch wenn wir nicht aktiv am Finale hatten teilnehmen koennen.
Zu den Schulfestern gehoerten auch ein Gottesdienst und die “Casa abierta”, also ein Tag der offenen Tuere. An diesem Tag wuerden fuer fast jedes Fach Staende aufgestellt und ich durfte stundenlang auf Englisch erklaeren, wie selbergemachte Handtaschen aus alten T-shirts genaeht werden. Was doch eher etwas langweilig war.
Vor etwa einer Woche habe ich meine schoenen langen blonden Haare abgeschnitten. Ich hatte das eigentlich gar nicht vorgehabt, bin einfach zum Friseur gegangen mit der bitte, mir einen neuen schnitt zu verpassen. Und dann hiess es Schnipp-Schnapp, Haare ab. So kurz sind sie aber auch wieder nicht und das Resultat gefaellt mit auch wirklich gut! Auf Facebook kann man Fotos betrachten. :)
Nun aber zum Fussballspiel. Am Morgen um 9 Uhr wurde ich von meinem Freund Leonardo abgeholt und wir sind zusammen im Bus ins ca 45 Minuten enttfernte Ambato gefahren. Dort spielte unser Team "LIGA" aus Quito gegen Macara aus Ambato. Mit Liga-Trikots und -Schals ausgeruestet kamen wir dann gegen 10 Uhr 30 im Stadion an und suchten uns einen Platz. Das Stadion ist nicht mit einem Fussballstadion in der Schweiz vergleichbar.. Es ist zwar gross aber relativ alt und sicher kann man es nicht unbedingt nennen. Innen im Stadion wurden ueberall kleine Staende aufgestellt und von Pommes ueber Reisportionen, Bier, Sandwichs, Colas bis zu Lollipops wirklich alles moegliche verkauft. Auch wurden einem alle moeglichen Fanartikel angeboten.
Langsam aber sicher fuellte sich das Stadion und es wurden auch viele Banden und Fahnen aufgehaengt. Als dann das Spiel begann wurde auch die Athmosphaere richtig aufgeheizt, was eigentlich vergleichbar mit einem Spiel in der Schweiz war. Ich fand mich etwas hilflos vor,d a ich keine der Sprueche auswendig konnte und zwischen all den wild schreienden einfach still dastand xD Von meinen Begleitern wurde ich gewarnt, dass bei einem Goal der Liga alle wie wild herumrennen wuerden. Was ich in diesem Fall denn machen solle, fragte ich. Die antwort lautete: einfach stehenbleiben und aufpassen, dass ich nicht umgestossen werde. Aha. Ich betete zu Gott dass die Liga kein Goal schiessen moege, denn ich hatte doch ziemliche Angst. Zuerst wurden meine Gebete auch erhoert, denn Makara ging mit 2 zu 0 in Fuehrung und ich war ziemlich beruhigt. Dann aber in den letzten Minuten schoss die Liga doch noch ein Goal und wie vorusgesagt begannen alle Leute wie wild abwaerts zu rennen. Ich konnte mich aber gut aus dem ganzen raushalten. Beim zweiten Goal in wenigen Minuten, welches gleichzeitig den Ausgleich bedeutete, kam ich dann aber doch ziemlih drunter und fand mich ca 5 Stufen weiter unten wieder, da mich Leo gluecklicherweise vor den verrueckten gerettet hatte xD ich bin aber wirklich fast druntergekommen.. mein einziger gedanke war "die Ecuatorianer spinnen!". Das Spiel endete dann 2 zu 2 unentschieden, wurde aber wie einen Sieg gefeiert. Nun bin ich wieder zuhause, mit einem grausamen Sonnenbrand und todmuede. aber es war ein tolles Erlebnis, und wir woellen naechste Woche gleich wieder ans naechste Spiel gehen. :)
Das wars auch schon wieder von heute, machts gut und bis bald
Sonja
Donnerstag, 14. Januar 2010
Weihnachten und Silvester
Feliz año nuevo!! Als erstes moechte ich euch allen alles gute im neuen Jahr wuenschen! Schon sind wir im 2010 und es geht langsam aber siher auf die Halbzeit meines Austauschjahres zu!
Endlich habe ich Zeit, um euch ueber meine Feiertage zu berichten!! Am 24. Dezember am Nachmittag lief ich bei strahlendem Sonnenschein und schoenstem Wetter ins Zentrum, um im Internetcafe via Skype ein bisschen mit meiner Familie in der Schweiz zu plaudern. Am Abend machten wir uns fertig, packten die Geschenke ein und fuhren zum Haus einer Tante, wo schon die gesamte Verwandtschaft auf uns wartete. Und dann feierten wir Weihanchten.
Mein Eindruck von Weihanchten in Ecuador war, verglichen zu Weihnachten in meiner Familie in der Schweiz, ziemlich laut und chaotisch. Zuerst wurde Truthan gegessen, da typische Weihanchtsgericht, und danach gabs Geschenke. Ich bekam von meiner Familie ein T-Shirt, Socken und eine Tasche. Typisch hier ist es auch, dass an alle Kinder Saecklein mit Suessigkeiten verteilt werden, so wurden wir also genuegend mit Suessem eingedeckt :)
Danach wurde Musik gehoert, getanzt und (natuerlich nur unter den Erwachsenen) reichlich getrunken.
Am naechsten Morgen gingen wir wieder zum Haus meiner Tante, wo wir uns dann ans Aufraeumen machten und den Rest des Truthans assen. Die naechsten Tage vergingen dann ganz schnell, meine Schwestern und ich genossen es vorallem, endlich einmal Ferien zu haben und richtig schoen lange aussschlafen zu koennen.
Am 31. Dezember redete ich dann nochmal mit meiner Familie in der Schweiz, um allen einen guten Rutsch ins 2010 zu wuenschen, und dann gingen die Feierlichkeiten in Ecuador los. Mit meiner Tante und ihrer Familie machten wir uns am fruehen abend ins Zentrum auf, wo es viel zu sehen gab. Silvester ist hier ein grosses Fest und wird mit viel drum und dran gefeiert. Es ist ein Brauch, grosse Puppen zu bilden, die dann spaeter am Abend verbrannt werden. So konnten wir an jeder Ecke die lebensgrossen Puppen betrachten, die schoen angerichtet und mit Spruechen zum neuen Jahr aufgestellt waren.
Auch ist es typisch, dass einige Maenner sich als Frauen verkleiden und an Kreuzungen vor den Autos tanzen, was doch ein ziemlich amuesanter Anblick ist. :) Viele Leute laufen auch mit Masken herum, so haben mein Cousin und ich uns natuerlich auch typische Silvestermasken gekauft. Spaeter am Abend versammelten wir uns alle im Haus unserer Grosseltern, wo als erstes reichlich gegessen wurde, und draussen wurde zu Musik getanzt. Auch in unserer Familie haben sie Puppen gebildet und sogar ich wurde dargestellt:) Spaeter dann wurde das Testament der Familie verlesen, was auch ein Brauch hier ist, also es wird humorvoll aufgeschrieben was man jedem Familienmitglied im neuen Jahr hinterlaesst. Wieder im Haus, gab es einen "intercambio de regalos", also einen Austausch von Geschenken. Jedem Familienmitglied wurde davor eine Person zugelost, fuer die man dann ein Geschenk besorgen musste. So wurden dann die Geschenke verteilt und ich bekam von meinem kleinen Cousin eine Bluse und Schmuck.
Bald war es dann soweit und kurz vor Mitternacht zuendeten wir die Puppen an, und um Punkt zwoelt wurde dann allen mit einer festen Umarmung ein frohes Neues gewuenscht!
Danach wurde bis in die fruehen Morgenstunden weitergetanzt und gefeiert und aufs 2010 angestossen!!
Das waren also meine Feiertage in Ecuador, ziemlich adners als in der Schweiz, aber doh ziemlich schoen. Besonders an Weihnachten habe ich mir schon gewuenscht, fuer einige Stunden zu Hause sein zu koennen um Weihnachten mit meiner richtigen Familie zu feiern, aber Heimweh konnte man das nicht nennen.
Ich bin richtig gluecklich hier in Ecuador und will gar nicht daran denken, dass es in weniger als 6 Monaten alles schon vorbei ist... Ich habe mir hier in Ecuador ein zweites Leben aufgebaut, habe eine zweite Familie und viele Freunde, und es wird sicher schwer werden, das alles hinter mir zu lassen. Aber ich werde jetzt einfach das Beste aus der zweiten Haelfte meines Austauschjahres machen!
Liebe Gruesse aus Ecuador
Sonja
Endlich habe ich Zeit, um euch ueber meine Feiertage zu berichten!! Am 24. Dezember am Nachmittag lief ich bei strahlendem Sonnenschein und schoenstem Wetter ins Zentrum, um im Internetcafe via Skype ein bisschen mit meiner Familie in der Schweiz zu plaudern. Am Abend machten wir uns fertig, packten die Geschenke ein und fuhren zum Haus einer Tante, wo schon die gesamte Verwandtschaft auf uns wartete. Und dann feierten wir Weihanchten.
Mein Eindruck von Weihanchten in Ecuador war, verglichen zu Weihnachten in meiner Familie in der Schweiz, ziemlich laut und chaotisch. Zuerst wurde Truthan gegessen, da typische Weihanchtsgericht, und danach gabs Geschenke. Ich bekam von meiner Familie ein T-Shirt, Socken und eine Tasche. Typisch hier ist es auch, dass an alle Kinder Saecklein mit Suessigkeiten verteilt werden, so wurden wir also genuegend mit Suessem eingedeckt :)
Danach wurde Musik gehoert, getanzt und (natuerlich nur unter den Erwachsenen) reichlich getrunken.
Am naechsten Morgen gingen wir wieder zum Haus meiner Tante, wo wir uns dann ans Aufraeumen machten und den Rest des Truthans assen. Die naechsten Tage vergingen dann ganz schnell, meine Schwestern und ich genossen es vorallem, endlich einmal Ferien zu haben und richtig schoen lange aussschlafen zu koennen.
Am 31. Dezember redete ich dann nochmal mit meiner Familie in der Schweiz, um allen einen guten Rutsch ins 2010 zu wuenschen, und dann gingen die Feierlichkeiten in Ecuador los. Mit meiner Tante und ihrer Familie machten wir uns am fruehen abend ins Zentrum auf, wo es viel zu sehen gab. Silvester ist hier ein grosses Fest und wird mit viel drum und dran gefeiert. Es ist ein Brauch, grosse Puppen zu bilden, die dann spaeter am Abend verbrannt werden. So konnten wir an jeder Ecke die lebensgrossen Puppen betrachten, die schoen angerichtet und mit Spruechen zum neuen Jahr aufgestellt waren.
Auch ist es typisch, dass einige Maenner sich als Frauen verkleiden und an Kreuzungen vor den Autos tanzen, was doch ein ziemlich amuesanter Anblick ist. :) Viele Leute laufen auch mit Masken herum, so haben mein Cousin und ich uns natuerlich auch typische Silvestermasken gekauft. Spaeter am Abend versammelten wir uns alle im Haus unserer Grosseltern, wo als erstes reichlich gegessen wurde, und draussen wurde zu Musik getanzt. Auch in unserer Familie haben sie Puppen gebildet und sogar ich wurde dargestellt:) Spaeter dann wurde das Testament der Familie verlesen, was auch ein Brauch hier ist, also es wird humorvoll aufgeschrieben was man jedem Familienmitglied im neuen Jahr hinterlaesst. Wieder im Haus, gab es einen "intercambio de regalos", also einen Austausch von Geschenken. Jedem Familienmitglied wurde davor eine Person zugelost, fuer die man dann ein Geschenk besorgen musste. So wurden dann die Geschenke verteilt und ich bekam von meinem kleinen Cousin eine Bluse und Schmuck.
Bald war es dann soweit und kurz vor Mitternacht zuendeten wir die Puppen an, und um Punkt zwoelt wurde dann allen mit einer festen Umarmung ein frohes Neues gewuenscht!
Danach wurde bis in die fruehen Morgenstunden weitergetanzt und gefeiert und aufs 2010 angestossen!!
Das waren also meine Feiertage in Ecuador, ziemlich adners als in der Schweiz, aber doh ziemlich schoen. Besonders an Weihnachten habe ich mir schon gewuenscht, fuer einige Stunden zu Hause sein zu koennen um Weihnachten mit meiner richtigen Familie zu feiern, aber Heimweh konnte man das nicht nennen.
Ich bin richtig gluecklich hier in Ecuador und will gar nicht daran denken, dass es in weniger als 6 Monaten alles schon vorbei ist... Ich habe mir hier in Ecuador ein zweites Leben aufgebaut, habe eine zweite Familie und viele Freunde, und es wird sicher schwer werden, das alles hinter mir zu lassen. Aber ich werde jetzt einfach das Beste aus der zweiten Haelfte meines Austauschjahres machen!
Liebe Gruesse aus Ecuador
Sonja
Donnerstag, 24. Dezember 2009
Weihnachten?
Wiedereinmal ein liebes Hallo aus Ecuador..
Schon ist der 24, Dezember, also Weihnachten, was mir aber total unwirklich vorkommt.
Kein Wunder bei strahlendem Sonnenschein und T-shirtwetter...
In den letzten Tagen haben wir zum ersten Mal mit meiner Familie etwas ein bisschen adventliches gemacht, naemlich die Novena. Die Novena wird in den letzten neun Tagen vor Weihnachten durchgefuehrt. Am Abend versammelt sich die ganze Familie im WOhnzimmer es werden die Blinklichter am Weihnachtsbaum angemacht und dazu gibts ein bisschen Weihnachtsmusik. Weihnachtslieder hier sind viel schneller und weniger besinnlich als in der Schweiz, man klatscht dazu und singt aus vollem Rohre :)
Dann wird ein bisschen gebetet und ueber verschiedene Dinge im Leben und Alltag und halt auch ueber Weihnachten und Gott geredet... Obwohl hauptsaechlich redet der Grossvater und meine Schwestern und ich schreiben SMS's :)
Ob ihrs glaubt oder nicht, ich habe noch kein einziges Geschenk fuer Weihnachten, meine schwester mein immer, das machen wir dann morgen :)
Gestern war der letzte Schultag und wir haben am abend eine Weihnachtsveranstaltung fuer alle Eltern und so weiter gehabt, und meine Klasse hat dann das Weihnachtstheater gespielt. Ich habe auch eine Rolle bekommen, naemlich die Maria und ich drufte genau einen Satz sagen. Das ganze Spiel war sehr lustig und es hat spass gemacht, das mit der KLasse zu organisieren, wir haben naemlich das Stueck selbst geschrieben und alles selber einstudiert. Danach haben wir uns noch alle im Haus einer Freundin versammelt un jetzt haben wir endlich Ferien.
Was wir in meiner Familie fuer Weihanchten machen, weiss ich eigentlich nicht so genau, ich weiss nur, dass hier Truthan gegessen wird. Aber ich lasse mich einfach mal ueberraschen und werde dann beim naechsten Eintrag sicher viel zu erzaehlen haben :D
Nun wuensche ich euch allen frohe Festtage und alles Liebe...
FELIZ NAVIDAD!!!!
un besito
SONJA
Schon ist der 24, Dezember, also Weihnachten, was mir aber total unwirklich vorkommt.
Kein Wunder bei strahlendem Sonnenschein und T-shirtwetter...
In den letzten Tagen haben wir zum ersten Mal mit meiner Familie etwas ein bisschen adventliches gemacht, naemlich die Novena. Die Novena wird in den letzten neun Tagen vor Weihnachten durchgefuehrt. Am Abend versammelt sich die ganze Familie im WOhnzimmer es werden die Blinklichter am Weihnachtsbaum angemacht und dazu gibts ein bisschen Weihnachtsmusik. Weihnachtslieder hier sind viel schneller und weniger besinnlich als in der Schweiz, man klatscht dazu und singt aus vollem Rohre :)
Dann wird ein bisschen gebetet und ueber verschiedene Dinge im Leben und Alltag und halt auch ueber Weihnachten und Gott geredet... Obwohl hauptsaechlich redet der Grossvater und meine Schwestern und ich schreiben SMS's :)
Ob ihrs glaubt oder nicht, ich habe noch kein einziges Geschenk fuer Weihnachten, meine schwester mein immer, das machen wir dann morgen :)
Gestern war der letzte Schultag und wir haben am abend eine Weihnachtsveranstaltung fuer alle Eltern und so weiter gehabt, und meine Klasse hat dann das Weihnachtstheater gespielt. Ich habe auch eine Rolle bekommen, naemlich die Maria und ich drufte genau einen Satz sagen. Das ganze Spiel war sehr lustig und es hat spass gemacht, das mit der KLasse zu organisieren, wir haben naemlich das Stueck selbst geschrieben und alles selber einstudiert. Danach haben wir uns noch alle im Haus einer Freundin versammelt un jetzt haben wir endlich Ferien.
Was wir in meiner Familie fuer Weihanchten machen, weiss ich eigentlich nicht so genau, ich weiss nur, dass hier Truthan gegessen wird. Aber ich lasse mich einfach mal ueberraschen und werde dann beim naechsten Eintrag sicher viel zu erzaehlen haben :D
Nun wuensche ich euch allen frohe Festtage und alles Liebe...
FELIZ NAVIDAD!!!!
un besito
SONJA
Freitag, 18. Dezember 2009
Oriente
¡Hola!
Endlich finde ich Zeit, euch von meiner Reise in den Regenwald zu berichten, die doch auch schon wieder einige Zeit zurueckliegt.
Tag 1
Am Mittwoch, 24.November machte ich mich nach der Schule zusammen mit meiner deutschen Freundin Antje die auch in Latacunga wohnt und meinem Papa auf nach Quito. Im Hostel angekommen trafen wir auf all die adere Austauschschueler, was ein grosses Wiedersehen gab. Wir hatten uns alle viel zu erzaehlen und so verging der Abend schnell
Tag 2
Am naechsten Tag hiess es frueh aufstehen und ab gings in zwei grossen Cars Richtung Oriente. Die Fahrt dauerte etwa 6 bis 7 Stunden und ich verbrachte die meiste Zeit mit plaudern oder Musik hoeren. Endlich angekommn mussten wir (bei unglaublicher Hitze) erst einmal auf Kanus im Fluss "Napo" umsteigen, welche uns misamt dem ganzen Gepaeck zu unserem Hotel transportierten. Unser Hotel hiess "La casa del Suizo" also "das Haus des Schweizers" und wird von einem Schweizer gefuehrt(den wir aber nie zum Gesicht bekamen). Das Hotel ist wirklich wunderwunderschoen und das Essen war goettlich, so entspannten wir den Rest des Tages einach ein bisschen am Pool oder Fluss.
Tag 3
Am naechsten Tag standen wir eta um 7 Uhr auf, dann gab es Fruehstueck und danach machten wir uns fertig fuer die Regenwaldtour. Uns wurden riesige Gummistiefel verteilt und wir machten uns wieder in den Kanus auf etwas den Fluss hinauf. Nach einer Weile stiegen wir wieder aufs Festland um nud in kleinen Grppen begann dann die Regenwaldtour. Wir wurden von einem oertlichen Guide gefuehrt der uns viele spezielle Pflanzen oder Tiere zeigte und deren Nutzung erklaerte. Unter anderem kamen wir auch in den Genuss von Ameisen :) Aus Palmenblaettern formte unser Guide eine Krone die er dann natuerlich mir aufsetzte und mit der Bemalung von Naturfarbe sah ich wirklich fast aus wie ein Ureinwohner :D Auch konnten wir uns an einem Ort wie Tarzan auf einem Zeil durch die Luft schwingen lassen...
Wieder am Fluss angekommen bauten wir FLosse und liessen uns von der Stroemung wieder zum Hotel runtertreiben.
Am Nachmittag stand eine Tour durchs Dorf auf dem Programm wo wir die Lebensweise der Indigenas kennenernten, welche zT wirklich wie aus einem anderen Jahrhundert ist... Auch zeigte man uns verschiedene Handwerke was faszinierend zu sehen war.
Am Abend gings mit dann etwas schlecht da ich Probleme mit dme Magen hatte also ging ich frueh schlafen.
Tag 4
Am nachsten Morgen gings mir immer noch nicht besser sodass ich nicht an der anstehenden Regenwaldtour teilnahm. Ich entspannte ein bisschen am Pool oder in der Haengematte, las und ief meine Freunde in Latacunga an.
Am Nachmittag gingen wir dann in ein Schmetterlinghaus (ich habe irgendwie das Wort vergessen...) wo es ganz viele Schmetterlige gab die wir anschauen konnten was wirklich schoen war. :)
Da war auch schon der letzte Abend im Oriente da und wir plauderten bis weit in die nacht hinein oeber alles moegliche.
Tag 5
Am naechsten Tag hiess es dann wieder Sachen packen und ab nach Quito. Obwohl mir die Reise super gefallen hat war ich froh, wieder auf dem Heimweg zu sein, da mir die Hitze ziemlich zu schaffen machte (was ich mir nicht gewohnt bin da Latacunga eine der kaelteren Staedte Ecuadors ist..) und ich alle meine Freunde und vorallem meine Familie in Latacunga sehr vermisst hatte.. In Quito angekommen habe ich mich dann auch kurzfristig entschieden, schon am Samstagabend nach Latacunga zurueckzukehren und nicht wie alle anderen noch eine weotere Nacht in QUito zu verbringen. So machte ich mich dann abends also alleine im Taxi und Bus auf nach Latacunga, wo ich von meiner Familie herzlichst empfangen wurde.
Das war also meine Reise in den Oriente, es war eine wunderschoene Erfahrung und ich hoffe, dass ich euch bald einmal Fotos zeigen kann...
Hier in Latacunga geht es so langsam aber sicher auf Weihanchten zu, was mir aber noch gar nicht so richtig bewusst worden ist...
Unser Haus ist zwar schon seit November TOTAL auf Weihnachten geschmueckt, ALLES aber wirklich alles ist Weihnachten. (Als kleine Bemerkung.. meine Mama liebt Weihnachten und liebt es, ihr Haus schoen zu dekorieren...). Aber bei ewigem Sonnenschein kommt einfach keine richtige Weihnchtsstimmung auf. Sowas wie Adventskalender oder andere typische Sachen wie das Kekse backen gibt es hier auch gar nicht. So ist mir also gerade eben bewusst geworden, dass ich mich eigentlich so langsam um Geschenke kuemmern sollte... :)
Vor einigen Tagen ist die gesamte Familie von meiner mami aus den USA zu Besuch gekommen, um Weihnachten hier zu verbringen (die Eltern meiner Mami sowie ihre Schwester mit Familie leben in Chicago).
Ich freue mich schon auf Weihnachten, obwohl ich auch ein bisschen traurig bin, da es hier keinen Schnee und nichts von den Sachen gibt, die ich an Weihnachten in der Schweiz so liebe. Und natuerlich wuerde ich auch gerne Weihnachten mit meiner richtigen Familie verbringen, aber ich fuehle mich in meiner Familie hier so wohl, dass das schon gut kommt.
In diesem Sinne wuensche ich euch noch eine schoene weitere Adventszeit, froehliche Weihnachten und alles Gute...
Sonja
Endlich finde ich Zeit, euch von meiner Reise in den Regenwald zu berichten, die doch auch schon wieder einige Zeit zurueckliegt.
Tag 1
Am Mittwoch, 24.November machte ich mich nach der Schule zusammen mit meiner deutschen Freundin Antje die auch in Latacunga wohnt und meinem Papa auf nach Quito. Im Hostel angekommen trafen wir auf all die adere Austauschschueler, was ein grosses Wiedersehen gab. Wir hatten uns alle viel zu erzaehlen und so verging der Abend schnell
Tag 2
Am naechsten Tag hiess es frueh aufstehen und ab gings in zwei grossen Cars Richtung Oriente. Die Fahrt dauerte etwa 6 bis 7 Stunden und ich verbrachte die meiste Zeit mit plaudern oder Musik hoeren. Endlich angekommn mussten wir (bei unglaublicher Hitze) erst einmal auf Kanus im Fluss "Napo" umsteigen, welche uns misamt dem ganzen Gepaeck zu unserem Hotel transportierten. Unser Hotel hiess "La casa del Suizo" also "das Haus des Schweizers" und wird von einem Schweizer gefuehrt(den wir aber nie zum Gesicht bekamen). Das Hotel ist wirklich wunderwunderschoen und das Essen war goettlich, so entspannten wir den Rest des Tages einach ein bisschen am Pool oder Fluss.
Tag 3
Am naechsten Tag standen wir eta um 7 Uhr auf, dann gab es Fruehstueck und danach machten wir uns fertig fuer die Regenwaldtour. Uns wurden riesige Gummistiefel verteilt und wir machten uns wieder in den Kanus auf etwas den Fluss hinauf. Nach einer Weile stiegen wir wieder aufs Festland um nud in kleinen Grppen begann dann die Regenwaldtour. Wir wurden von einem oertlichen Guide gefuehrt der uns viele spezielle Pflanzen oder Tiere zeigte und deren Nutzung erklaerte. Unter anderem kamen wir auch in den Genuss von Ameisen :) Aus Palmenblaettern formte unser Guide eine Krone die er dann natuerlich mir aufsetzte und mit der Bemalung von Naturfarbe sah ich wirklich fast aus wie ein Ureinwohner :D Auch konnten wir uns an einem Ort wie Tarzan auf einem Zeil durch die Luft schwingen lassen...
Wieder am Fluss angekommen bauten wir FLosse und liessen uns von der Stroemung wieder zum Hotel runtertreiben.
Am Nachmittag stand eine Tour durchs Dorf auf dem Programm wo wir die Lebensweise der Indigenas kennenernten, welche zT wirklich wie aus einem anderen Jahrhundert ist... Auch zeigte man uns verschiedene Handwerke was faszinierend zu sehen war.
Am Abend gings mit dann etwas schlecht da ich Probleme mit dme Magen hatte also ging ich frueh schlafen.
Tag 4
Am nachsten Morgen gings mir immer noch nicht besser sodass ich nicht an der anstehenden Regenwaldtour teilnahm. Ich entspannte ein bisschen am Pool oder in der Haengematte, las und ief meine Freunde in Latacunga an.
Am Nachmittag gingen wir dann in ein Schmetterlinghaus (ich habe irgendwie das Wort vergessen...) wo es ganz viele Schmetterlige gab die wir anschauen konnten was wirklich schoen war. :)
Da war auch schon der letzte Abend im Oriente da und wir plauderten bis weit in die nacht hinein oeber alles moegliche.
Tag 5
Am naechsten Tag hiess es dann wieder Sachen packen und ab nach Quito. Obwohl mir die Reise super gefallen hat war ich froh, wieder auf dem Heimweg zu sein, da mir die Hitze ziemlich zu schaffen machte (was ich mir nicht gewohnt bin da Latacunga eine der kaelteren Staedte Ecuadors ist..) und ich alle meine Freunde und vorallem meine Familie in Latacunga sehr vermisst hatte.. In Quito angekommen habe ich mich dann auch kurzfristig entschieden, schon am Samstagabend nach Latacunga zurueckzukehren und nicht wie alle anderen noch eine weotere Nacht in QUito zu verbringen. So machte ich mich dann abends also alleine im Taxi und Bus auf nach Latacunga, wo ich von meiner Familie herzlichst empfangen wurde.
Das war also meine Reise in den Oriente, es war eine wunderschoene Erfahrung und ich hoffe, dass ich euch bald einmal Fotos zeigen kann...
Hier in Latacunga geht es so langsam aber sicher auf Weihanchten zu, was mir aber noch gar nicht so richtig bewusst worden ist...
Unser Haus ist zwar schon seit November TOTAL auf Weihnachten geschmueckt, ALLES aber wirklich alles ist Weihnachten. (Als kleine Bemerkung.. meine Mama liebt Weihnachten und liebt es, ihr Haus schoen zu dekorieren...). Aber bei ewigem Sonnenschein kommt einfach keine richtige Weihnchtsstimmung auf. Sowas wie Adventskalender oder andere typische Sachen wie das Kekse backen gibt es hier auch gar nicht. So ist mir also gerade eben bewusst geworden, dass ich mich eigentlich so langsam um Geschenke kuemmern sollte... :)
Vor einigen Tagen ist die gesamte Familie von meiner mami aus den USA zu Besuch gekommen, um Weihnachten hier zu verbringen (die Eltern meiner Mami sowie ihre Schwester mit Familie leben in Chicago).
Ich freue mich schon auf Weihnachten, obwohl ich auch ein bisschen traurig bin, da es hier keinen Schnee und nichts von den Sachen gibt, die ich an Weihnachten in der Schweiz so liebe. Und natuerlich wuerde ich auch gerne Weihnachten mit meiner richtigen Familie verbringen, aber ich fuehle mich in meiner Familie hier so wohl, dass das schon gut kommt.
In diesem Sinne wuensche ich euch noch eine schoene weitere Adventszeit, froehliche Weihnachten und alles Gute...
Sonja
Freitag, 13. November 2009
Gastfamilienwechsel, Mama Negra, usw..
Hola aus Ecuador
Endlich komme ich wieder einmal dazu, etwas zu schreiben, tut mir wahnsinnig leid, dass ich so lange nihts mehr von mir hoeren lassen habe!! Es sind viele Sachen passiert in den letzten Wochen uund ich kann mich gar nicht mehr an alles erinnern... :)
Das Wichtigste ist wahrscheinlich, dass ich letzten Montag endlich die Familie gewechselt habe. Meine neue Familie besteht aus Papa Carlos, Anwalt und Mama Veronica, Hausfrau und Mutter. Ich habe 4 Geschwister, Maria 18, Tamia 16, Carla 14 uund Nicolas, 4 Monate. Ausserdem lebt auch der Cousin Oscar Ariel 11 bei der Familie, da seine Mama die ganze Zeit in den USA wohnt um zu arbeiten und ich glaube Ariel hat keine Aufenthaltsbewilligung. Jedenfalls ist die Familie unglaublich lieb!! Tamia ist in meiner Klasse uund nicht nur meine Gastschwester, sondern auch meine allerbeste Freundin, und uns gibts eigentlich nur im Doppelpack. Maria hat die Schule schon abgeschlossen und macht zurzeit eigentlich nichts, sie wartet auf ein Visum derr USA, da sie auch als Austauschschuelerin wegfahren will. Maria ist unglaublich lustig und wir haben schon sooo viel zusammen gelacht. Carla ist eine typische 14-jaehrige, sie liebt Tokio Hotel (ja, das kennt man hier... ich bin fast vom Stuhl gefallen als Carla mir von ihnen vorgeschwaermt hat), High School Musical und telefoniert den ganzen Tag. Sie macht zurzeit aber auch eine schwierige Zeit durch, da vor etwas mehr als einem Monat ihre beste Freundin bei einem Autounfall gestorben ist... Ariel ist ziemlich lustig und wir verstehen und super. Nicolas ist mein kleiner Goldschatz und wird von der ganzen Familie unglaublich verwoehnt!! :)
Auch mit meinen neuen Eltern verstehe ich mich sehr gut und ich bin rundum gluecklich in der neuen Familie.
Also.. was ich im letzten Monat alles so gemacht habe...
An einem Samstag war ich an einer Fiesta de 15 años, also einem 15. Geburtstag und das ist hier ein riesen Ding. Wir gingen am Nachmittag zu einer Freundin um uns aufzustylen, mit Kleid und Higheels, und natuerlich gingen wir auch zum Coiffeur um uns eine schoene Frisur verpassen zu lassen. Die Fiesta war toll, es gibt einen offiziellen Teil, wo das Geburtstagskind mit seinem Vater Walzer tanzt und spaeter ist es wie eine normale fiesta, alle tanzen und amusieren sich.
An einem anderen Tag hatten wir die Prasentation eines Buches, welches ein Klassenjkamerad von mir geschrieben hat. Ein Buch voller Gedichte, ich bin wirklich beeindruckt und kann nur den Hut vor meinem Freund ziehen!!
Dann gab es in Latacunga die EXPO, das ist etwas aehnliches wie die OLMA, einfach hundertmal kleiner. Also eine Ausstellung, wo es Kuehe und andere Tiere gibt, aber auch eine Halle mit verschiedenen Staenden mit allerlei Dingen. Am Tag ist es ziemlich langweilig, aber am Abend gibts eine tolle Fiesta draussen mit Musik und Cerveza. Mit Tamia, meiner Gastschwester und einigen Freunden gingen wir an zwei Abenden hin und es war wirklich cool.
An einem Wochenende ging ich mit Tamia nach Quito, zu unserer Tante und Cousins. Quito ist supercool, so viel groesser und interessanter als Latacunga. In Quito gibt es so viel zu tun, wir gingen ein bisschen shoppen, Kegeln und an eine Party.
Dann kommt ganz etwas wichtiges: In den letzten Wochen waren in Latacunga die Fiestas de Latacunga, dass heisst es gab jede menge sogenannter Jochas, das sind einfach Anlaesse draussen, mit einer grossen Buehne mit Musik und alle stehen draussen, trinken, unterhalten sich, tanzen und amusiere sich. Der Hoehepunt der Fiestas ist dann die MAMA NEGRA. Die Mama Negra war letzten Samstag und ist so wie der Hoehepunkt des Jahres in Latacunga. Die Mama Negra besteht aus einer riesigen Parade durch die Stadt uund es kommen wahnsinnig viele Leute aus ganz Ecuador. Mit meiner Gastschwester carla (aus der alten Familie) und ihren Freunden machten wir uns am Samstag morgen auf den Weg um einen guten Platz zu suchen. Als wir dann unser Plaetzchen hatten begann auch schon bald die Parade und wir hatten wahnsinnig viel Spass. Wir haben getanzt gelacht und vorallem getrunken ;) Es war wahnsinnig heiss uund ein Harass Bier nach dem anderen leerte sich... Was das ganze aber nur noch unterhaltsamer gemacht hat :D Jedenfalls hatte ich dann am naechsten Tag einen riesen Sonnenbrand, Kopfschmerzen und viele tolle Erinnerunngen.
Ich muss einfach in einem anderen Jahr wiederkommen fuer die Mama Negra!!!
Sonst ist nicht mehr viel passiert, oder ich kann mich nicht mehr erinnern, ich werde weiterhin fett, lerne Spanisch und amusiere mich blendend. Auch meine schweizerische Puunktlichkeit verliere ich langsam und werde immer mehr zu einer kleinen Latina ;)
Machts gut und bis bald
SONJA
Endlich komme ich wieder einmal dazu, etwas zu schreiben, tut mir wahnsinnig leid, dass ich so lange nihts mehr von mir hoeren lassen habe!! Es sind viele Sachen passiert in den letzten Wochen uund ich kann mich gar nicht mehr an alles erinnern... :)
Das Wichtigste ist wahrscheinlich, dass ich letzten Montag endlich die Familie gewechselt habe. Meine neue Familie besteht aus Papa Carlos, Anwalt und Mama Veronica, Hausfrau und Mutter. Ich habe 4 Geschwister, Maria 18, Tamia 16, Carla 14 uund Nicolas, 4 Monate. Ausserdem lebt auch der Cousin Oscar Ariel 11 bei der Familie, da seine Mama die ganze Zeit in den USA wohnt um zu arbeiten und ich glaube Ariel hat keine Aufenthaltsbewilligung. Jedenfalls ist die Familie unglaublich lieb!! Tamia ist in meiner Klasse uund nicht nur meine Gastschwester, sondern auch meine allerbeste Freundin, und uns gibts eigentlich nur im Doppelpack. Maria hat die Schule schon abgeschlossen und macht zurzeit eigentlich nichts, sie wartet auf ein Visum derr USA, da sie auch als Austauschschuelerin wegfahren will. Maria ist unglaublich lustig und wir haben schon sooo viel zusammen gelacht. Carla ist eine typische 14-jaehrige, sie liebt Tokio Hotel (ja, das kennt man hier... ich bin fast vom Stuhl gefallen als Carla mir von ihnen vorgeschwaermt hat), High School Musical und telefoniert den ganzen Tag. Sie macht zurzeit aber auch eine schwierige Zeit durch, da vor etwas mehr als einem Monat ihre beste Freundin bei einem Autounfall gestorben ist... Ariel ist ziemlich lustig und wir verstehen und super. Nicolas ist mein kleiner Goldschatz und wird von der ganzen Familie unglaublich verwoehnt!! :)
Auch mit meinen neuen Eltern verstehe ich mich sehr gut und ich bin rundum gluecklich in der neuen Familie.
Also.. was ich im letzten Monat alles so gemacht habe...
An einem Samstag war ich an einer Fiesta de 15 años, also einem 15. Geburtstag und das ist hier ein riesen Ding. Wir gingen am Nachmittag zu einer Freundin um uns aufzustylen, mit Kleid und Higheels, und natuerlich gingen wir auch zum Coiffeur um uns eine schoene Frisur verpassen zu lassen. Die Fiesta war toll, es gibt einen offiziellen Teil, wo das Geburtstagskind mit seinem Vater Walzer tanzt und spaeter ist es wie eine normale fiesta, alle tanzen und amusieren sich.
An einem anderen Tag hatten wir die Prasentation eines Buches, welches ein Klassenjkamerad von mir geschrieben hat. Ein Buch voller Gedichte, ich bin wirklich beeindruckt und kann nur den Hut vor meinem Freund ziehen!!
Dann gab es in Latacunga die EXPO, das ist etwas aehnliches wie die OLMA, einfach hundertmal kleiner. Also eine Ausstellung, wo es Kuehe und andere Tiere gibt, aber auch eine Halle mit verschiedenen Staenden mit allerlei Dingen. Am Tag ist es ziemlich langweilig, aber am Abend gibts eine tolle Fiesta draussen mit Musik und Cerveza. Mit Tamia, meiner Gastschwester und einigen Freunden gingen wir an zwei Abenden hin und es war wirklich cool.
An einem Wochenende ging ich mit Tamia nach Quito, zu unserer Tante und Cousins. Quito ist supercool, so viel groesser und interessanter als Latacunga. In Quito gibt es so viel zu tun, wir gingen ein bisschen shoppen, Kegeln und an eine Party.
Dann kommt ganz etwas wichtiges: In den letzten Wochen waren in Latacunga die Fiestas de Latacunga, dass heisst es gab jede menge sogenannter Jochas, das sind einfach Anlaesse draussen, mit einer grossen Buehne mit Musik und alle stehen draussen, trinken, unterhalten sich, tanzen und amusiere sich. Der Hoehepunt der Fiestas ist dann die MAMA NEGRA. Die Mama Negra war letzten Samstag und ist so wie der Hoehepunkt des Jahres in Latacunga. Die Mama Negra besteht aus einer riesigen Parade durch die Stadt uund es kommen wahnsinnig viele Leute aus ganz Ecuador. Mit meiner Gastschwester carla (aus der alten Familie) und ihren Freunden machten wir uns am Samstag morgen auf den Weg um einen guten Platz zu suchen. Als wir dann unser Plaetzchen hatten begann auch schon bald die Parade und wir hatten wahnsinnig viel Spass. Wir haben getanzt gelacht und vorallem getrunken ;) Es war wahnsinnig heiss uund ein Harass Bier nach dem anderen leerte sich... Was das ganze aber nur noch unterhaltsamer gemacht hat :D Jedenfalls hatte ich dann am naechsten Tag einen riesen Sonnenbrand, Kopfschmerzen und viele tolle Erinnerunngen.
Ich muss einfach in einem anderen Jahr wiederkommen fuer die Mama Negra!!!
Sonst ist nicht mehr viel passiert, oder ich kann mich nicht mehr erinnern, ich werde weiterhin fett, lerne Spanisch und amusiere mich blendend. Auch meine schweizerische Puunktlichkeit verliere ich langsam und werde immer mehr zu einer kleinen Latina ;)
Machts gut und bis bald
SONJA
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