..eine wunderschoene Woche habe ich hinter mir.
Am letzten Freitag bin ich von den Galapagosinseln nach Hause gekommen und ich moechte euch jetzt ueber eine der allerbesten Wochen meines Austauschjahres erzaehlen.
Am Freitag, dem 7. Mai bin ich zusammen mit einem Kumpel Im bus nach Quito gefahren. Wir fuhren in Latacunga um Mittagszeit los und eineinhalb Stunden spaeter kamen wir beim Terminal im Sueden von Quito an. Von dort nahmen wir den Trolleybus und kamen dann nach einer abenteuerlichen Fahrt und einem zuenftigen Fussmarsch endlich bei meiner Tante an. Dort haben wir nur das Gepaeck abgeladen und fuhren dann zum CCI, einem grossen Einkafszentrum, wo wir schlittschuhlaufen gingen. Schlittschuhlaufen war richtig toll, ich habe mich ein kleines bisschen wie im schweizer Winter gefuehlt, aber nur ein kleines bisschen. Danach gingen wir noch Pizza essen und dann fuhr ich wieder zu meiner Tante un meinem Onkel nach Hause. Da ich davor noch gar nicht viel von den Sehenswuerdigkeiten in Quito kennengelernt hatte, haben wir die gelegenheit genutzt und mein Onkel hat mich zum Centro Historico, also zur Altstad Quitos mitgenommen. Dort haben wir einige Runden im Auto gedreht, die schoenen Gassen bei Nachtbeleuchtung betrachtet und sind dann zu einem Aussichtspunkt gefahren. Vor dort aus hatten wir einen wunderschoenen naechtlichen Ueberblick ueber die Altstadt und auch viele weitere Teile Quitos. Am naechsten Tag habe ich am Morgen schoen ausgeschlafen und am Nachmittag sind wir mit der Familie meines Onkels zu MItad del Mundo (Mitte der Welt), also dem Aequator gefahren. Die "Mitad del Mundo" besteht aus einem kleinen Doerfchen mit Souvenirshops Restaurants und Museen und natuerlich der Aequatorlinie und dem grossen Denkmal (welches aber etwas falsch gesetzt wurde, die "richtige" Mitad del mundo liegt etwa 300 Meter davon entfernt). Wir haben richtig viele Fotos geschossen und auch zwei Museen besucht, das eine ueber die ethnischen Gruppen Ecuadors und das andere war eine Miniatureausblidung der Altstadt Quitos. Zum Schluss gingen wir noch Eis essen und danach schon wieder nach Hause. Dort packte ich meine Sachen und mein Onkel brachte mich zum Hostel, wo wir Austauschschueler die Nacht vor dem Flug nach Galapagos verbringen wuerden. Dort angekommen (um etwa 20 Uhr) habe ich gemerkt dass die anderen Austauschschueler entweder schon in den Ausgang gegangen oder noch gar nicht angekommen sind, es war jedenfalls niemand sonst dort. Ich habe also meinen Kumpel Marco angerufen, er hat mich dort im Auto abgeholt und wir haben eine kleine Runde gedreht, und sind dann zu seinem Quartier gefahren wo wir zusammen mit einigen Freunden in eine Karaokebar gegangen. Spaeter ist dann auch noch Nele (meine deutsche Freundin von den Austaus hschuelern) dazugekommen und wir haben einen super Abend verbracht. Etwa um 2 Uhr sind wir dann wieder beim Hostel angekommen und Nele und ich beschlossen, gar nicht mehr zu schlafen da wir in gut 2 Stunden eh wieder aufstehen mussten.
Am naechsten Tag sind wir dann also um 4 Uhr morgens am Flughafen angekommen, ziemlich muede, und nach einer Schminkrunde im Bad und einem kleinen Fruehstueck gings dann endlich los ins Abenteuer GALAPAGOS..
Tag 1: Nach einem etwa 3stuendigen Flug von Quito ueber Guayaquil kamen wir dann endlich in Baltra, Galapagos an. Der Flughaen in Baltra ist der kleinste den ich in meinem ganzen Leben gesehen habe und besteht nur aus einem kleinen Holzgebaeude, welches an den Seiten groesstenteils offen ist :) Am Flughafen sollten wir dann also von unserem Reisefuehrer abgeholt werden, der aber leider nicht kam.nAch etwa zwei Stunden wurden wir dann tatsaechlich endlich abgeholt und los gings im Bus. In einem Boot ueberwuerten wir einen kleinen Kanal und gelangten so auf die insel Santa Cruz, wo wir nach einer weiteren Busfahrt dann endlich am Hafen ankamen und auf unser schiff gebracht wurden. Dort haben wir die Zimmer bezogen, es gab Mittagessen und danach ging es gleich mit Programm weiter. Wir besuchten so etwas wie einen Zoo wo wir jede menge Schildkroeten, Leguane viele Tierarten mehr zu sehen bekamen.Danach hatten wir den Abend zur freien Verfuegung und wir gingen im Dorf eis essen und einige Sachen einkaufen..
Tag 2
Am zweiten Tag hiess es frueh aufstehen, um 7 Uhr gab es fruehstueck und danach gings auch gleich schon los. Wir waren in der Nacht zu einer anderen insel geschifft und machten uns somit gleich teinmal auf, diese Insel (ich kann mich leider nicht mehr an den namen erinnern) zu erkunden. Auf einem kleinen Spaziergang konnten wir von weitem Flamingos betrachten, sahen wunderschoene Landschaften und gelangten schlussendlich zu einem traumhaft schoenen strand. Nachdem wir dann genuegend Fotos geschossen und den Strand genossen hatten gings wieder zurueck aufs schiff. Am Nachmittags gingen wir Tiefwasserschnorcheln, was ein unglaubliches erlebnis war, wir sind mit Seeloewen geschwommen und haben viele verschiedene Fischarten gesehen.
Nach dem Schnorcheln ging es weiter zu einem Strand wo wir wiede retwas schnorcheln konnten und einfach Zeit am Strand verbrachten.
AmAbend gabs dann viel Freizeit (wo wir unter anderem vom Schiffdach ins Meer sprangen) auf dem Schiff und in der nacht wurde wieder auf eine andere Insel zugesteuert.
Tag 3
Der dritte Tag war fuer mich der schoenste,wir besuchten die Insel "la Española".
Am VOrmittag machten wir eine Wanderung und wir kamen wunderschoene Landschaften zu sehen, wilde Klippen und ruhige Straende.. Wir konnten auch viele Verschiedene Tierarten betrachten, Seeloewen, Krebse, Boogies (Voegeln mit knallig hellblauen Flossen ). Die wanderung war wirklich unglaublich schoen und wir haben total viele tolle Fotos geschossen. Am Nachmittag sind wir wieder schnorcheln gegangen und danach an einen traumhaften Strand wo wir etwa 2 Stunden zur freien Verfuegung hatten. Der ganze Strand war voll von schlafenden Seeloewen und wir haben unglaublich viele Fotos geschossen, ein bisschen gebadet und viel Spass gehabt.
Tag 4
In der Nacht zu Tag 4 steuerten wir auf die Insel San Cristobal zu. Am Vormittag gabs wieder einen kleinen Spaziergang und danach gingen wir in einem Kanal zwischen zwei inseln schnorcheln. Dort haben wir total viele Seeloewen, Rochen und Schildkroeten gesehen. Ich bin sogar etwa 10 Minuten lang ganz alleine mit einer Schildkroete geschwommen, was ein sehr schoenes Erlebnis war. Am Nachmittag gingen wir in ein Dorf auf San Cristobal, wo wir zuerst ein kleines Museum ueber Galapagos besuchten, und dann teilten wir uns in 2 Gruppen auf. Die einen gingen surfen und die anderen, ze denen ich gehoerte genossen den Nachmittag im Dorf. wir gingen zuerst in ein Restaurant etwas trinken, und dann auf grosse Souvenirsuche. Als wir dann alle genuegend Souvenirs eingekauft hatten wurden einige freundinnen und ich sowie unser Guide von einem seiner Freunde zum essen eingeladen und wir haben dann denn spaeteren Nachmittag auf der Terasse beim grillieren verbracht was sehr schoen und total lustig war. Dann war auch schon der letzte Abend auf dem Schiff da und der wurde natuerlich auch ordentlich gefeiert :)
Tag 5
Am fuenften und letzten Tag ging es schon vor dem Fruehstueck los. Auf der Insel Santa Cruz machten wir nocheinmal eine kleine Wanderung, sahen schoene Landschaften, Pflanzen und Tiere. Nach dem Fruehstueck hiess es dann auch schon packen und los aufs Festland. Nachdem wir dann vom wieder etwas verspaeteten Bus auf den Flughafen gebracht wurden gaben wir unser gepaeck auf und der Flug zollte eigentlich um 10.40 losgehen. Natuerlich war er aber total verspaetet und wir mussten etwa 4 Stunden warten bis es dann endlich losging. In Guayaquil wartete dann eine weitere boese ueberraschung auf uns, es wurde naemlich mitgeteilt, unser flugzeug haette einen technischen Fehler und wir muessten deswegen wieder etwas warten. Bis sie dann wieder ein neues FLugzeug gefunden hatten verging wieder einige zeit und schlussendlich kamen wir mit ziemlich viel Verspaetung um etwa 19 Uhr in Quito an.
Dort gings zuerst einmal zum Hotel, dann fuhr ich mit einigen Freunden zum Quicentro, einem Einkaufszentrum wo wir ein bisschen herumschlenderten und Pizza assen und dann ging ich auch schon schlafen.
Am naechsten Tag besuchten wir noch it einigen Freunden den Artesanias markt in Quito, ich kaufte viele schoene Souveniers und dann gegen Abend ging es endlich wieder nach Hause, nach Latacunga, wo meine Familie schon sehnsuechtig auf mich wartete. <3
Das war also mein Galapagos abenteuer, jetzt bleiben mir noch etwa 3 Wochen bis ich schon nach Hause fliege, und ich habe noch viel vor... Machts gut und bis zum naechsten Bericht!!
Sonja
Mittwoch, 19. Mai 2010
Montag, 19. April 2010
Ibarra
Nun habe ich endlich etwas Zeit gefunden um euch von meinem Trip nach Ibarra zu berichten..
Am Morgen nach dem Konzert (also an Karfreitag) fuhren wir also von Quito nach Ibarra, eine Strecke von etwa 2 Stunden.. In Ibarra angekommen machten wir Halt an einem kleinen und wunderschoenen See ein bisschen ausserhalb von Ibarra um Zmittag zu essen. Danach fuhren wir ein bisschen um den See herum un konnten die total schoene Landschaft betrachten und schossen viele Fotos. Danach amchten wir uns auf die Suche nach einem Hotel und nach etwa 4 Runden durch die Stadt fanden wir dann schlussendlich auch eines. Den Abend verbrachten wir dann bei irgendwelchen Verwandten in San Antonio einem Dorf etwas ausserhalb von Ibarra. Dort konnten wir eine unglaublich eindrueckliche Darstellung (also wie ein Theaterstueck) der Kreuzigung von Jesus anschauen die wirklich riesig mit total viel Aufwand durchgefuehrt wurde...
Am naechsten Tag fruehstueckten wir wieder bei diesen Verwandten (ich glaube das war irgendwie die Schwester von der Frau vom Cousin meines Gastvaters...) und sie nahmen uns dann mit an einen Ort etwas in den Bergen (in einer super schoenen Landschaft) wo es ein Frei- und Thermalbad gab... Da es schoen warm war gingen wir dann auch richtig baden und verbrachten einen schoenen Vormittag... etwa um 4 Uhr nachmittags gings wieder zurueck nach Ibarra und von dort direkt nach Atuntaqui, einer kleinen Stadt die sehr beruehmt ist fuer Kleidung.. und die Strassen sind wirklich voll von Kleidergeschaeften..!! Wir Maedels waren also im Paradies und zur feier des Tages hat unser Papa dann auch allen etwas gekauft :)
Am naechsten Tag war dann shcon Sonntag und somit gings wieder nach Hause.. Auf dem Weg haben wir noch Halt an einem weiteren See gemacht, einige Andenken gekauft und Fotos geschossen... einen zweiten Halt gabs in cayanne (ich glaube die Stadt hiess so) wo wir fruehstueckten und einige Spezialitaeten probierten und dn gings auch schon ab nach Quito.. Dort assen wir Zmittag bei meiner Tante und verbrachten den Nachmittag dort und gegen Abend waren wir wieder in Latacunga..
Und am naechsten Tag hiess es schon wieder Schule ... :)
Das war also mein Trip nach Ibarra, wo es mir sehr gut gefallen hat, es gibt sehr schoene Natur rund um Ibarra und es war schoen wieder einmal etwas neues kennenzulernen!
Nun sind es noch genau 60 Tage bis ich wieder nach Hause fliege und Ich will eigentlich nicht so wirklich weg von hier... Ich moechte jetzt einfach noch so viel wie moeglich unternehmen, erleben, sehen und die letzten Wochen gut ausnutzen!!
Am Morgen nach dem Konzert (also an Karfreitag) fuhren wir also von Quito nach Ibarra, eine Strecke von etwa 2 Stunden.. In Ibarra angekommen machten wir Halt an einem kleinen und wunderschoenen See ein bisschen ausserhalb von Ibarra um Zmittag zu essen. Danach fuhren wir ein bisschen um den See herum un konnten die total schoene Landschaft betrachten und schossen viele Fotos. Danach amchten wir uns auf die Suche nach einem Hotel und nach etwa 4 Runden durch die Stadt fanden wir dann schlussendlich auch eines. Den Abend verbrachten wir dann bei irgendwelchen Verwandten in San Antonio einem Dorf etwas ausserhalb von Ibarra. Dort konnten wir eine unglaublich eindrueckliche Darstellung (also wie ein Theaterstueck) der Kreuzigung von Jesus anschauen die wirklich riesig mit total viel Aufwand durchgefuehrt wurde...
Am naechsten Tag fruehstueckten wir wieder bei diesen Verwandten (ich glaube das war irgendwie die Schwester von der Frau vom Cousin meines Gastvaters...) und sie nahmen uns dann mit an einen Ort etwas in den Bergen (in einer super schoenen Landschaft) wo es ein Frei- und Thermalbad gab... Da es schoen warm war gingen wir dann auch richtig baden und verbrachten einen schoenen Vormittag... etwa um 4 Uhr nachmittags gings wieder zurueck nach Ibarra und von dort direkt nach Atuntaqui, einer kleinen Stadt die sehr beruehmt ist fuer Kleidung.. und die Strassen sind wirklich voll von Kleidergeschaeften..!! Wir Maedels waren also im Paradies und zur feier des Tages hat unser Papa dann auch allen etwas gekauft :)
Am naechsten Tag war dann shcon Sonntag und somit gings wieder nach Hause.. Auf dem Weg haben wir noch Halt an einem weiteren See gemacht, einige Andenken gekauft und Fotos geschossen... einen zweiten Halt gabs in cayanne (ich glaube die Stadt hiess so) wo wir fruehstueckten und einige Spezialitaeten probierten und dn gings auch schon ab nach Quito.. Dort assen wir Zmittag bei meiner Tante und verbrachten den Nachmittag dort und gegen Abend waren wir wieder in Latacunga..
Und am naechsten Tag hiess es schon wieder Schule ... :)
Das war also mein Trip nach Ibarra, wo es mir sehr gut gefallen hat, es gibt sehr schoene Natur rund um Ibarra und es war schoen wieder einmal etwas neues kennenzulernen!
Nun sind es noch genau 60 Tage bis ich wieder nach Hause fliege und Ich will eigentlich nicht so wirklich weg von hier... Ich moechte jetzt einfach noch so viel wie moeglich unternehmen, erleben, sehen und die letzten Wochen gut ausnutzen!!
Mittwoch, 7. April 2010
GUNS'N'ROSES
Am 1 April kam die amerikanische Rockband Guns'n'Roses zum ersten Mal ueberhaupt nach Ecuador und ich wollte mir dieses Ereignis natuerlich nicht entgehenlassen!! So beschloss ich also zusammen mit meiner schwester (die eigentlich wirklich nichts mit Rock am hut hat) zum Konzert zu gehen. So machten wir uns also am morgen des letzten Donnerstags zusammen mit dem Freund meiner Schwester und dessen Freunden auf nach Quito. Dort holten wir noch einen weiteren Freund in seiner Wohnung ab und alle zusammen kamen wir um etwa 16 Uhr beim Stadion Atahualpa, wo das Konzert stattfand, an. Vor dem Stadion hatte sich schon eine riesige Menschenmenge angesammelt (alle schoen schwarz gekleidet, meine Schwester war doch etwas veraengstigt :) ) und wir draengten uns dann in die lange Schlange ein, wo ein weiterer Freund schon am anstehen war. Die zwei Stunden Wartezeit, bis man uns um 18 Uhr endlich reinliess verging eigentlich relativ scnell, da wir von lauter Cuencaños (Maenner aus Cuenca, einer Stadt im Sueden Ecuadors) umgeben waren, die auch schon etwas angetrunken waren und uns mit ihrem lustigen Dialekt sehr gut unterhielten :)
Wie schon gesagt, um 18 Uhr liessen sie uns dann endlich rein, und wir wurden gut kontrolliert, und ich musste sogar meinen schoenen Schweizer Militaergurt abgeben ):
Endlich drin angekommen, wurde uns bewusst, wie nahe wir an der Buehne waren... Ich bin ziemlich schlecht im schaetzen aber ich wuerde sagen es waren etwa so 15 Meter oder ein bisschen mehr. Als wir dann endlich den Platz gefunden hatten hiess es wieder einmal warten... Und wir warteten bis um etwa 20 Uhr, als die erste Vorband (eine Rockband aus Ecuador) zu spielen begann.. darauf folgten zwei weitere Vorbands und danach (um etwa 22 Uhr) hiess es einmal mehr warten...... Ich war schon ziemlich muede und wir konnten uns unmoeglich setzten, da unglaublich viele Leute um uns herum waren aber meine Beine haben mir wahnsinnig wehgetan vom vielen stehen. Dann, etwas nach Mitternacht, mit guten 4 Stunden Verspaetung kamen dann endlich die Guns'n'Roses. Und das Konzert war einfach ein riesiges Spektakel... Die ganze Muedigkeit war weg und es hat sich wirklich, wirklich gelohnt, so lange zu warten..!!! Wir haben mitgesungen, geschrien und sind wie sild rumgesprungen... Und die Guns haben wirklich all die besten Songs gespielt und es war einfach unglaublich..!!!!! Nach etwa zweieinhalb Stunden war das Konzert dann zuende..
Und als wir dann noch etwa eine halbe Stunde warten mussten, bis wir aus dem Stadion rausdurften, konnten wir uns dann endlich endlich zum ersten Mal nach mer als 10 Stunden stehen absetzen. Um etwa 3 Uhr morgens waren wir dann draussen und ussten noch ewig lange durch Quito laufen, um ein Taxi zu finden.. Und so ging dieser lange lange Tag dann zuende. Am naechsten Tag fuhren wir mit meiner Familie nach Ibarra, davon erzaehle ich euch im naechsten Bericht. Jedenfalls war ich die nachsten Tage und bis jetzt immer noch ein bisschen traumatisiert vom Konzert, weil es einfach genial war und eines meiner allerbesten Erlebnisse in diesem Jahr..!!
Das wars auch schon wieder von heute, in den naechsten tagen werde ich euch dann von unserem Trip nach Ibarra erzaehlen.
Machts gut, Sonja
ps: was ich bei meinem Geburtstagsbericht noch vergessen habe... Am Abend meines Geburtstags gab es ein kleine Erdbeben hier in Latacunga. etwa 10 Sekunden lang hat das Haus ein bisschen gewackelt.. war aber wirklich nicht stark. :)
Wie schon gesagt, um 18 Uhr liessen sie uns dann endlich rein, und wir wurden gut kontrolliert, und ich musste sogar meinen schoenen Schweizer Militaergurt abgeben ):
Endlich drin angekommen, wurde uns bewusst, wie nahe wir an der Buehne waren... Ich bin ziemlich schlecht im schaetzen aber ich wuerde sagen es waren etwa so 15 Meter oder ein bisschen mehr. Als wir dann endlich den Platz gefunden hatten hiess es wieder einmal warten... Und wir warteten bis um etwa 20 Uhr, als die erste Vorband (eine Rockband aus Ecuador) zu spielen begann.. darauf folgten zwei weitere Vorbands und danach (um etwa 22 Uhr) hiess es einmal mehr warten...... Ich war schon ziemlich muede und wir konnten uns unmoeglich setzten, da unglaublich viele Leute um uns herum waren aber meine Beine haben mir wahnsinnig wehgetan vom vielen stehen. Dann, etwas nach Mitternacht, mit guten 4 Stunden Verspaetung kamen dann endlich die Guns'n'Roses. Und das Konzert war einfach ein riesiges Spektakel... Die ganze Muedigkeit war weg und es hat sich wirklich, wirklich gelohnt, so lange zu warten..!!! Wir haben mitgesungen, geschrien und sind wie sild rumgesprungen... Und die Guns haben wirklich all die besten Songs gespielt und es war einfach unglaublich..!!!!! Nach etwa zweieinhalb Stunden war das Konzert dann zuende..
Und als wir dann noch etwa eine halbe Stunde warten mussten, bis wir aus dem Stadion rausdurften, konnten wir uns dann endlich endlich zum ersten Mal nach mer als 10 Stunden stehen absetzen. Um etwa 3 Uhr morgens waren wir dann draussen und ussten noch ewig lange durch Quito laufen, um ein Taxi zu finden.. Und so ging dieser lange lange Tag dann zuende. Am naechsten Tag fuhren wir mit meiner Familie nach Ibarra, davon erzaehle ich euch im naechsten Bericht. Jedenfalls war ich die nachsten Tage und bis jetzt immer noch ein bisschen traumatisiert vom Konzert, weil es einfach genial war und eines meiner allerbesten Erlebnisse in diesem Jahr..!!
Das wars auch schon wieder von heute, in den naechsten tagen werde ich euch dann von unserem Trip nach Ibarra erzaehlen.
Machts gut, Sonja
ps: was ich bei meinem Geburtstagsbericht noch vergessen habe... Am Abend meines Geburtstags gab es ein kleine Erdbeben hier in Latacunga. etwa 10 Sekunden lang hat das Haus ein bisschen gewackelt.. war aber wirklich nicht stark. :)
Geburtstag
Hola amigos :)
Mit etwas Verspaetung möchte ich euch nun endlich erzählen, wie ich meinen 16Geburtstag hier in Ecuador erlebt habe. Am 25. März ging ich wie normal zur Schule, wo uns aber mitgeteilt wurde, dass wir, das heisst meine Klasse, wegen eines Vorfalls den ganzen Tag keinen Unterricht haben werden. Also hatten wir neun Freistunden. Alle haben mir natürlich zum Geburtstag gratuliert und “cumpleaños feliz” gesungen und dann wurde ich gleich einmal in die ecuadorianischen Gebutrstagstraditionen eingeführt. Es ist hier üblich, dem Geburtstagskind mit einem Ledergürtel die Anzahl Jahre, die man alt wird, auf den Hintern zu schlagen. So wurde ich also 16-mal abgepeitscht, was doch ziemlich schmerzhaft war!! Danach haben wir uns alle zusammen hingesetzt, gesungen, Fotos geschossen… Es gab sogar noch Kuchen für alle und wir haben wirklich einen tollen Tag verbracht. Am Nachmittag bin ich mit meiner Gastschwester und einigen Klassenkameraden zu einem Freund nach Hause gegangen, wo wir meinen Geburtstag dann noch einmal im kleinen Kreis gefeiert haben. Zuhause wurde am Abend für mich im Kreise meiner Familie fein gekocht (ich hatte mir Tacos, also mexikanisches Essen gewünscht). Wir hatten meine Tante und meinen Cousin eingeladen und alle haben dann noch einmal für mich gesungen und so haben wir wirklich schön gefeiert. Zum Glück wurde ich dann von einer weiteren ecuadorianischen Tradition verschont, bei der das Geburtstagskind kopfüber mit dem Gesicht in die Torte gedrückt wird. Mein ecuadorianischer Papa hat mich gefragt, was ich mir den zum Geburtstag wünsche und da ich nicht unbedingt etwas Materielles wollte, habe ich mir eine Reise mit der ganzen Familie an den Strand gewünscht. Somit werden wir im April irgendwann an die Küste fahren, worauf ich mich schon sehr freue.
Am Tag nach meinem Geburtstag war eigentlich eine grosse Party mit all meinen Freunden geplant, aber als ich (schon typisch ecuadorianisch wieder einmal etwas verspätet) ankam, hatten sich einige Freundinnen mit dem Bruder der Gastgeberin zerstritten und deswegen waren alle Gäste schon wieder gegangen. Die Fiesta war also im Eimer und ich war zuerst etwas traurig, da ich mich halt schon lange gefreut hatte und es mein einziger Geburtstag hier in Ecuador ist, aber wir werden die Party sicherlich noch nachholen!
Einige Tage vor meinem Geburtstag ist von meiner Familie ein Paket voll Schweizer Schokolade angekommen (an dieser Stelle vielen Dank an meine Familie), womit ich meine Familie und meine Klasse beschenkt habe. Die Schokolade war schnell aufgegessen und meine Familie und alle Freunde waren hin und weg!
das wars also schon von meinem geburtstag, bis bald!!
Mit etwas Verspaetung möchte ich euch nun endlich erzählen, wie ich meinen 16Geburtstag hier in Ecuador erlebt habe. Am 25. März ging ich wie normal zur Schule, wo uns aber mitgeteilt wurde, dass wir, das heisst meine Klasse, wegen eines Vorfalls den ganzen Tag keinen Unterricht haben werden. Also hatten wir neun Freistunden. Alle haben mir natürlich zum Geburtstag gratuliert und “cumpleaños feliz” gesungen und dann wurde ich gleich einmal in die ecuadorianischen Gebutrstagstraditionen eingeführt. Es ist hier üblich, dem Geburtstagskind mit einem Ledergürtel die Anzahl Jahre, die man alt wird, auf den Hintern zu schlagen. So wurde ich also 16-mal abgepeitscht, was doch ziemlich schmerzhaft war!! Danach haben wir uns alle zusammen hingesetzt, gesungen, Fotos geschossen… Es gab sogar noch Kuchen für alle und wir haben wirklich einen tollen Tag verbracht. Am Nachmittag bin ich mit meiner Gastschwester und einigen Klassenkameraden zu einem Freund nach Hause gegangen, wo wir meinen Geburtstag dann noch einmal im kleinen Kreis gefeiert haben. Zuhause wurde am Abend für mich im Kreise meiner Familie fein gekocht (ich hatte mir Tacos, also mexikanisches Essen gewünscht). Wir hatten meine Tante und meinen Cousin eingeladen und alle haben dann noch einmal für mich gesungen und so haben wir wirklich schön gefeiert. Zum Glück wurde ich dann von einer weiteren ecuadorianischen Tradition verschont, bei der das Geburtstagskind kopfüber mit dem Gesicht in die Torte gedrückt wird. Mein ecuadorianischer Papa hat mich gefragt, was ich mir den zum Geburtstag wünsche und da ich nicht unbedingt etwas Materielles wollte, habe ich mir eine Reise mit der ganzen Familie an den Strand gewünscht. Somit werden wir im April irgendwann an die Küste fahren, worauf ich mich schon sehr freue.
Am Tag nach meinem Geburtstag war eigentlich eine grosse Party mit all meinen Freunden geplant, aber als ich (schon typisch ecuadorianisch wieder einmal etwas verspätet) ankam, hatten sich einige Freundinnen mit dem Bruder der Gastgeberin zerstritten und deswegen waren alle Gäste schon wieder gegangen. Die Fiesta war also im Eimer und ich war zuerst etwas traurig, da ich mich halt schon lange gefreut hatte und es mein einziger Geburtstag hier in Ecuador ist, aber wir werden die Party sicherlich noch nachholen!
Einige Tage vor meinem Geburtstag ist von meiner Familie ein Paket voll Schweizer Schokolade angekommen (an dieser Stelle vielen Dank an meine Familie), womit ich meine Familie und meine Klasse beschenkt habe. Die Schokolade war schnell aufgegessen und meine Familie und alle Freunde waren hin und weg!
das wars also schon von meinem geburtstag, bis bald!!
Dienstag, 16. März 2010
Unterschiede....
Hola!!
Heute moechte ich euch einige kleine Dinge aufzaehlen, die mir hier am Anfang besonders aufgefallen sind, und die anders sind als in der Schweiz, oder einfach typisch Ecuador:
Essen & Trinken:
-Hier wird eigentlich selten mit Gabel und Messer gegessen, oefters einfach mit einem Loeffel oder nur einer Gabel. Fleisch wird mit den Haenden gegessen oder einfach auf die Gabel gespiesst und abgebissen. Und ich habe mich schon einige Male darueber aufgeregt, weil ich das dumme Spiegelei einfach nicht so toll mit dem Loeffel zerschneiden konnte :)
-Es gibt hier jeden Tag Reis. Ohne Reis gehts nicht. Reis mit Fleisch. Reis mit Poulet. Reis mit Pommes (und Fleisch natuerlich). Reis mit Spiegelei (mein Favorit)Reis mit Lasagne. Reis mit Spaghetti. Reis mit........
-Alle Ecuatorianer lieben Pizza ueber alles. Obwohl meiner Meinung nach die Pizza hier zwar lecker, aber nicht mit Pizza in der Schweiz oder Italien vergleichbar ist.
-Hier trinkt wirklich niemand Wasser. Die meisten Ecuatorianer koennten ohne Cola nicht leben. Bei mir zuhause gibts also immer nur Coca Cola oder andere Sodas (ich weiss das Wort gerade nicht), wie Fanta oder aehnliches. Ich habe mich zum Glueck aber schon durchgesetzt, dass meine Mama immer Wasser kauft, denn
-Das Leitungswasser ist nicht unbedingt trinkbar, deswegen kann man 5Liter-Flaschen von Wasser kaufen.
-Es gibt nur Gasherde, keine Elektronischen.
-Wenn man mit einigen Freunden ein Bier oder ein anderes alkoholisches Getreank trinkt, wird jeweils nur eine oder zwei Flaschen gekauft und eine Person schenkt dann in das Glas immer ein bisschen ein, und so macht man immer die Runde.
Gewohnheiten, Alltag:
-Das Telefon oder Handy wird hier immer mit "Alo" abgenommen, es wird also nicht gleich der Name genannt, sodass ich oft einfach keine Ahnung hatte, mit wem ich ueberhaupt rede. Jetzt ist das alo schon so zur Gewohnheit geworden, dass es warscheinlich schwierig wird, mir das in der Schweiz wieder abzugeweohnen :)
-Hier ist niemand puenktlich. Wenn man sich irgendwo um 16. Uhr trifft, ist man bestimmt nicht vor 16.30 dort. Ich erinnere mich gut an die ersten Wochen als wir uns am Nachmittag jeweils mit den anderen Austauschschuelern und einigen Ecuatorianern im Park getroffen haben und um punkt 4 oder sogar 5 Minuten vorher dort waren und die ersten Ecuatorianer dann so anch 20 Minuten eintrafen :) Wenn zuhause jemand sagt, um 7 Uhr gehts los, faengt man um / Uhr an, sich bereitzumachen. Und bei Einladungen gilt es eher als unhoeflich, puenktlich zu erscheinen, da die Gastgeber dann noch lange nicht bereit sind :)
-Hier wird immer im Auto rumgefahren. Auch zu den Grosseltern die glecih um die Ecke wohnen gehts mit dem Auto. Und die oeffentlichen Verkehrsmittel meide ich lieber, da die Stadtbusse immer unglaublich ueberfuellt sind, stinken und ausserdem auch Diebstahlgefahr besteht.
-Die Lieblingsbeschaeftigung eines jeden Jugendlichen besteht dann auch darin, abends in seinem Auto mit einigen Freunden ewig lange durch die Stadt zu fahren, "dar una vuelta" also eine Runde drehen, ohne eigentliches Ziel :) Kommt auch oefters vor dass wir uns zu siebt oder acht in ein Auto quetschen oder auf einem Pick-up hinten mitfahren, was unglaublich viel Spass macht!
-Das Taxi kostet in meiner Stadt imer nur einen Dollar, und auch in groesseren Staedten ist es wahnsinnig billig, weshalb es unglaublich viele Taxis gibt und diese auch extrem viel benutzt werden.
- An jeder Ecke oder einfach jede 30 Meter gibt es sogenannte "Tiendas" also ganz kleine Laeden in denen man alles findet... Jede Menge Suessigkeiten, Esswaren, Fruechte, Getraenke, aber auch verschiedenste Hashaltsartikel.
-Es wird oft an der Anzahl Autos, die eie Familie besitzt, gezeigt, wie viel Geld eine Familie hat.
-Geschaetzt die Haelfte aller Ecuatorianer mt Auto haben einen Hyundai Tucson :D
Wetter, Klima:
-Das Klima in Ecuador ist verrueckt. Es gibt zwar keine Jahreszeiten, aber das Wetter wechselt nur schon in einem Tag staendig. Man sagt deswegen auch, dass man in Ecuador die vier Jahreszeiten an einem tag erleben kann. Mal schein die SOnne und fuenf Minuten spaeter regnet es aus Stroemen und weitere 5 Minuten spaeter ist es wieder total heiss.
-Die Sonne ist wahnsinnig drueckend und stark. Als hellhaeutige europaerin brauche ich deswegen auch eine extrastarke Sonnencreme, da ich mich wahnsinnig schnell verbrenne.
-Wenn es etwa 20 Grad oder etwas weniger hat wird schon von allen gejammert wie kalt es doch sei und sie wuerden wohl bald erfrieren. (Wenn die wuessten wie der Winter in der Schweiz ist.....)
Schule:
-Das Klassenzimmer wird in der Schule nie gewechselt, die Lehrer kommen jeweils fuer die Stunde ins Klassenzimmer.
-Es gibt eine Schuluniform.
-Fuer den Sportunterricht zieht man sich nicht um, sondern kommt mit der Sportuniform zur Schule. Der Sportunterricht findet auch immer draussen statt, ob es jetzt regnet, oder die SOnne scheint.
-Wenn jemand die Antwort weiss, wird immer laut reingerufen.
-Kommt vor, dass jemand waehrend der Unterrichtsstunde einfach anfaengt Gitarre zu spielen.
Fehlen noch unglaublich viele Sachen, ich habe jetzt aber keine Zeit mehr....
Fortsetzung folgt!!!
Heute moechte ich euch einige kleine Dinge aufzaehlen, die mir hier am Anfang besonders aufgefallen sind, und die anders sind als in der Schweiz, oder einfach typisch Ecuador:
Essen & Trinken:
-Hier wird eigentlich selten mit Gabel und Messer gegessen, oefters einfach mit einem Loeffel oder nur einer Gabel. Fleisch wird mit den Haenden gegessen oder einfach auf die Gabel gespiesst und abgebissen. Und ich habe mich schon einige Male darueber aufgeregt, weil ich das dumme Spiegelei einfach nicht so toll mit dem Loeffel zerschneiden konnte :)
-Es gibt hier jeden Tag Reis. Ohne Reis gehts nicht. Reis mit Fleisch. Reis mit Poulet. Reis mit Pommes (und Fleisch natuerlich). Reis mit Spiegelei (mein Favorit)Reis mit Lasagne. Reis mit Spaghetti. Reis mit........
-Alle Ecuatorianer lieben Pizza ueber alles. Obwohl meiner Meinung nach die Pizza hier zwar lecker, aber nicht mit Pizza in der Schweiz oder Italien vergleichbar ist.
-Hier trinkt wirklich niemand Wasser. Die meisten Ecuatorianer koennten ohne Cola nicht leben. Bei mir zuhause gibts also immer nur Coca Cola oder andere Sodas (ich weiss das Wort gerade nicht), wie Fanta oder aehnliches. Ich habe mich zum Glueck aber schon durchgesetzt, dass meine Mama immer Wasser kauft, denn
-Das Leitungswasser ist nicht unbedingt trinkbar, deswegen kann man 5Liter-Flaschen von Wasser kaufen.
-Es gibt nur Gasherde, keine Elektronischen.
-Wenn man mit einigen Freunden ein Bier oder ein anderes alkoholisches Getreank trinkt, wird jeweils nur eine oder zwei Flaschen gekauft und eine Person schenkt dann in das Glas immer ein bisschen ein, und so macht man immer die Runde.
Gewohnheiten, Alltag:
-Das Telefon oder Handy wird hier immer mit "Alo" abgenommen, es wird also nicht gleich der Name genannt, sodass ich oft einfach keine Ahnung hatte, mit wem ich ueberhaupt rede. Jetzt ist das alo schon so zur Gewohnheit geworden, dass es warscheinlich schwierig wird, mir das in der Schweiz wieder abzugeweohnen :)
-Hier ist niemand puenktlich. Wenn man sich irgendwo um 16. Uhr trifft, ist man bestimmt nicht vor 16.30 dort. Ich erinnere mich gut an die ersten Wochen als wir uns am Nachmittag jeweils mit den anderen Austauschschuelern und einigen Ecuatorianern im Park getroffen haben und um punkt 4 oder sogar 5 Minuten vorher dort waren und die ersten Ecuatorianer dann so anch 20 Minuten eintrafen :) Wenn zuhause jemand sagt, um 7 Uhr gehts los, faengt man um / Uhr an, sich bereitzumachen. Und bei Einladungen gilt es eher als unhoeflich, puenktlich zu erscheinen, da die Gastgeber dann noch lange nicht bereit sind :)
-Hier wird immer im Auto rumgefahren. Auch zu den Grosseltern die glecih um die Ecke wohnen gehts mit dem Auto. Und die oeffentlichen Verkehrsmittel meide ich lieber, da die Stadtbusse immer unglaublich ueberfuellt sind, stinken und ausserdem auch Diebstahlgefahr besteht.
-Die Lieblingsbeschaeftigung eines jeden Jugendlichen besteht dann auch darin, abends in seinem Auto mit einigen Freunden ewig lange durch die Stadt zu fahren, "dar una vuelta" also eine Runde drehen, ohne eigentliches Ziel :) Kommt auch oefters vor dass wir uns zu siebt oder acht in ein Auto quetschen oder auf einem Pick-up hinten mitfahren, was unglaublich viel Spass macht!
-Das Taxi kostet in meiner Stadt imer nur einen Dollar, und auch in groesseren Staedten ist es wahnsinnig billig, weshalb es unglaublich viele Taxis gibt und diese auch extrem viel benutzt werden.
- An jeder Ecke oder einfach jede 30 Meter gibt es sogenannte "Tiendas" also ganz kleine Laeden in denen man alles findet... Jede Menge Suessigkeiten, Esswaren, Fruechte, Getraenke, aber auch verschiedenste Hashaltsartikel.
-Es wird oft an der Anzahl Autos, die eie Familie besitzt, gezeigt, wie viel Geld eine Familie hat.
-Geschaetzt die Haelfte aller Ecuatorianer mt Auto haben einen Hyundai Tucson :D
Wetter, Klima:
-Das Klima in Ecuador ist verrueckt. Es gibt zwar keine Jahreszeiten, aber das Wetter wechselt nur schon in einem Tag staendig. Man sagt deswegen auch, dass man in Ecuador die vier Jahreszeiten an einem tag erleben kann. Mal schein die SOnne und fuenf Minuten spaeter regnet es aus Stroemen und weitere 5 Minuten spaeter ist es wieder total heiss.
-Die Sonne ist wahnsinnig drueckend und stark. Als hellhaeutige europaerin brauche ich deswegen auch eine extrastarke Sonnencreme, da ich mich wahnsinnig schnell verbrenne.
-Wenn es etwa 20 Grad oder etwas weniger hat wird schon von allen gejammert wie kalt es doch sei und sie wuerden wohl bald erfrieren. (Wenn die wuessten wie der Winter in der Schweiz ist.....)
Schule:
-Das Klassenzimmer wird in der Schule nie gewechselt, die Lehrer kommen jeweils fuer die Stunde ins Klassenzimmer.
-Es gibt eine Schuluniform.
-Fuer den Sportunterricht zieht man sich nicht um, sondern kommt mit der Sportuniform zur Schule. Der Sportunterricht findet auch immer draussen statt, ob es jetzt regnet, oder die SOnne scheint.
-Wenn jemand die Antwort weiss, wird immer laut reingerufen.
-Kommt vor, dass jemand waehrend der Unterrichtsstunde einfach anfaengt Gitarre zu spielen.
Fehlen noch unglaublich viele Sachen, ich habe jetzt aber keine Zeit mehr....
Fortsetzung folgt!!!
Mittwoch, 10. März 2010
Karneval, Valentinstag, Vulkane...
HOLA!! Endlich komme ich wieder einmal dazu, etwas zu schreiben... Ich bin hier wie immer schoen beschaeftigt und die Zeit vergeht wie im Flug. Schon ist Maerz und es geht immer mehr auf meinen Geburtstag (25.Maerz) zu, fuer den wir schon eine grosse Fiesta geplant haben :)
Ich weiss jetzt auch schon, wann ich wiede nach Hause komme.... Am 17. Juni fliege ich hier ab und komme am 18. Juni 09 wieder in Zuerich an... fehlen also nur etwas mehr als drei Monate und ich kann es wirklich kaum glauben, das die Zeit so schnell vorbeigegangen ist!!! Es gibt so viele Sachen die ich an Ecuador so sehr mag und ich habe hier eine zweite Familie und viele neue Freunde gefunden, die ich auf jeden fall wahnsinnig vermissen werde. Ich habe Spanisch zu sprechen gelernt und viele neue Dinge kennengelernt.Es gab schwierige aber auch wunderschoene Momente aus denen ich viel gelernt habe! Und jetzt sind schon fast 7 Monate meines austauschjahres vorbei und ich moechte die letzten Monate einfach noch voll und ganz geniessen!! Nun werde ich euch aber noch ueber meinen Februar erzaehlen:
Februar bedeutet in Ecuador Karnevalszeit. Und Karneval bedeutet unglaublich viel Spass. Hier in Ecuador besteht Karneval nicht wie in der Schweiz aus Guggenmusik, Konfettischlachten und Verkleidungen, sondern aus riesigen Wasserschlachten. Auf der Strasse ist man nirgends mehr sicher, denn an jeder Ecke wird man mit Wasserbomben beworfen oder einem wird sogar einen ganzen Eimern voll Wasser angeleert. Vor meiner Schule war jeweils die Hölle los und ich bin einige Tage lang nie trocken nach Hause gekommen. Und ich als “gringa” musste natürlich reichlich in den ecuadorianischen Karnevalsbrauch eingeführt werden und wurde immer als erste von allen nass gemacht. Es wird aber nicht nur mit Wasser gespielt, das wäre ja langweilig. Kann also gut sein, dass dir plötzlich ein Ei an den Kopf fliegt oder Mehl in die Augen. Auch gibt es spezielle Schaumsprays, bei denen wir uns wirklich total von Kopf bis Fuss voll gespritzt haben. Einmal, vor meiner Schule, bin ich von einigen Jungs gepackt worden, weggetragen, auf den Boden gelegt und dann von einem gigantischen Eimer voll Wasser, gemischt mit viel Erde, überleert worden und mit einem lauten “Bienvenida en Ecuador” (Willkommen in Ecuador) wieder freigelassen. So kam ich dann zuhause klitschnass und voller Erde an und verbrachte erst mal gut 2 Stunden damit, meine schöne blauweisse Uniform von Hand zu waschen. Einige Male haben wir uns auch mit einigen Freunden getroffen, um Karneval zu spielen und haben unter anderem unser ganzes Haus mit Schaum voll gespritzt und uns einmal mit der ganzen Kleidung in einen Pool gestürzt. :)
Neben dem ganzen Karnevalspass habe ich aber auch noch einige andere Dinge erlebt. Am 14. Februar war, wie auf der ganzen Welt, auch in Ecuador der Valentinstag. Valentinstag ist hier ein ziemlich grosses Ding und es wurde schon Wochen davor diskutiert und überlegt, was man sich den schenken und mit dem Freund unternehmen soll. In der Schule wurden wie wild Karten, Rosen und andere Geschenke verteilt. Ich habe den Valentinstag schlussendlich mit meinen Schwestern und dem Freund meiner grossen Schwester in Salcedo, einem Dorf in der nähe von Latacunga verbracht, wo wir gepicknickt und natürlich auch zünftig Karneval gespielt haben (wobei ich von einem kleinen, fremden Jungen aus dem Hinterhalt angegriffen wurde).
Dann gab es kurze Ferien, das heisst, wir hatten 2 Tage schulfrei! Mit meiner Familie fuhr ich nach Riobamba, wo wir von einem Freund, der früher für meinen Gastvater gearbeitet hat und seiner ganzen Familie zum Essen eingeladen wurden. Die Familie wohnt ziemlich auf dem Land und wir haben uns schon gefragt, ob wir wohl wieder heil nach Hause kommen würden, als wir nach einer – so schien es – unendlichen Fahrt auf eher etwas schlechteren Strassenverhältnissen, endlich in dem kleinen Dorf angelangt sind. Die Familie gehört eher zu den ärmeren Familien Ecuadors, was man an den Lebensverhältnissen schnell erkennen konnte. Wir wurden aber unglaublich herzlich aufgenommen und versorgt und es war eine gute Erfahrung, auch einmal das Leben in der Unterschicht des Landes kennen zu lernen. Das kleine Dorf, in dem wir zu Besuch waren, lag am Hang eines grossen Hügels, direkt gegenüber des aktiven Vulkans „Tungurahua“, der dann auch fleissig Asche gespuckt hat, was doch auch ein nicht unbedingt alltägliches Erlebnis war... :)
Ansonsten habe ich viel mit meinen Freunden und Schwestern unternommen, besonders it meiner 18-jaehrigen Gastschwester Maria Fernanda, bevor diese am 24.Februar fuer sechs Monate in die USA geflogen ist.. Es war sehr traurig mich von ihr zu verabschieden, da Maria wirklich wie eine Schwester fuer mich geworden ist und ich leider nicht weiss, wann ich sie wiedersehen werde ):
Ich habe aber immer noch meine anderen beiden Schwestern und jetzt halten wir umso mehr zusammen! Letzte woche ist sowas wie ein kleiner Jahrmarkt nach Latacunga gekommen, mit verschiedenen Bahnen und Sachen wie Schiessbuden, was dann natuerlich auch alles einmal kuenftig ausgetestet werden musste. Letzten Samstag war ich mit einigen Freunden in einer Disco, die eigentlich erst ab 18 ist und es war so richtig toll :) So ist immer etwas los..!!
Nun wuensche ich euch eine gute Zeit, einen schoenen Fruehling und bis bald
Sonja
Ich weiss jetzt auch schon, wann ich wiede nach Hause komme.... Am 17. Juni fliege ich hier ab und komme am 18. Juni 09 wieder in Zuerich an... fehlen also nur etwas mehr als drei Monate und ich kann es wirklich kaum glauben, das die Zeit so schnell vorbeigegangen ist!!! Es gibt so viele Sachen die ich an Ecuador so sehr mag und ich habe hier eine zweite Familie und viele neue Freunde gefunden, die ich auf jeden fall wahnsinnig vermissen werde. Ich habe Spanisch zu sprechen gelernt und viele neue Dinge kennengelernt.Es gab schwierige aber auch wunderschoene Momente aus denen ich viel gelernt habe! Und jetzt sind schon fast 7 Monate meines austauschjahres vorbei und ich moechte die letzten Monate einfach noch voll und ganz geniessen!! Nun werde ich euch aber noch ueber meinen Februar erzaehlen:
Februar bedeutet in Ecuador Karnevalszeit. Und Karneval bedeutet unglaublich viel Spass. Hier in Ecuador besteht Karneval nicht wie in der Schweiz aus Guggenmusik, Konfettischlachten und Verkleidungen, sondern aus riesigen Wasserschlachten. Auf der Strasse ist man nirgends mehr sicher, denn an jeder Ecke wird man mit Wasserbomben beworfen oder einem wird sogar einen ganzen Eimern voll Wasser angeleert. Vor meiner Schule war jeweils die Hölle los und ich bin einige Tage lang nie trocken nach Hause gekommen. Und ich als “gringa” musste natürlich reichlich in den ecuadorianischen Karnevalsbrauch eingeführt werden und wurde immer als erste von allen nass gemacht. Es wird aber nicht nur mit Wasser gespielt, das wäre ja langweilig. Kann also gut sein, dass dir plötzlich ein Ei an den Kopf fliegt oder Mehl in die Augen. Auch gibt es spezielle Schaumsprays, bei denen wir uns wirklich total von Kopf bis Fuss voll gespritzt haben. Einmal, vor meiner Schule, bin ich von einigen Jungs gepackt worden, weggetragen, auf den Boden gelegt und dann von einem gigantischen Eimer voll Wasser, gemischt mit viel Erde, überleert worden und mit einem lauten “Bienvenida en Ecuador” (Willkommen in Ecuador) wieder freigelassen. So kam ich dann zuhause klitschnass und voller Erde an und verbrachte erst mal gut 2 Stunden damit, meine schöne blauweisse Uniform von Hand zu waschen. Einige Male haben wir uns auch mit einigen Freunden getroffen, um Karneval zu spielen und haben unter anderem unser ganzes Haus mit Schaum voll gespritzt und uns einmal mit der ganzen Kleidung in einen Pool gestürzt. :)
Neben dem ganzen Karnevalspass habe ich aber auch noch einige andere Dinge erlebt. Am 14. Februar war, wie auf der ganzen Welt, auch in Ecuador der Valentinstag. Valentinstag ist hier ein ziemlich grosses Ding und es wurde schon Wochen davor diskutiert und überlegt, was man sich den schenken und mit dem Freund unternehmen soll. In der Schule wurden wie wild Karten, Rosen und andere Geschenke verteilt. Ich habe den Valentinstag schlussendlich mit meinen Schwestern und dem Freund meiner grossen Schwester in Salcedo, einem Dorf in der nähe von Latacunga verbracht, wo wir gepicknickt und natürlich auch zünftig Karneval gespielt haben (wobei ich von einem kleinen, fremden Jungen aus dem Hinterhalt angegriffen wurde).
Dann gab es kurze Ferien, das heisst, wir hatten 2 Tage schulfrei! Mit meiner Familie fuhr ich nach Riobamba, wo wir von einem Freund, der früher für meinen Gastvater gearbeitet hat und seiner ganzen Familie zum Essen eingeladen wurden. Die Familie wohnt ziemlich auf dem Land und wir haben uns schon gefragt, ob wir wohl wieder heil nach Hause kommen würden, als wir nach einer – so schien es – unendlichen Fahrt auf eher etwas schlechteren Strassenverhältnissen, endlich in dem kleinen Dorf angelangt sind. Die Familie gehört eher zu den ärmeren Familien Ecuadors, was man an den Lebensverhältnissen schnell erkennen konnte. Wir wurden aber unglaublich herzlich aufgenommen und versorgt und es war eine gute Erfahrung, auch einmal das Leben in der Unterschicht des Landes kennen zu lernen. Das kleine Dorf, in dem wir zu Besuch waren, lag am Hang eines grossen Hügels, direkt gegenüber des aktiven Vulkans „Tungurahua“, der dann auch fleissig Asche gespuckt hat, was doch auch ein nicht unbedingt alltägliches Erlebnis war... :)
Ansonsten habe ich viel mit meinen Freunden und Schwestern unternommen, besonders it meiner 18-jaehrigen Gastschwester Maria Fernanda, bevor diese am 24.Februar fuer sechs Monate in die USA geflogen ist.. Es war sehr traurig mich von ihr zu verabschieden, da Maria wirklich wie eine Schwester fuer mich geworden ist und ich leider nicht weiss, wann ich sie wiedersehen werde ):
Ich habe aber immer noch meine anderen beiden Schwestern und jetzt halten wir umso mehr zusammen! Letzte woche ist sowas wie ein kleiner Jahrmarkt nach Latacunga gekommen, mit verschiedenen Bahnen und Sachen wie Schiessbuden, was dann natuerlich auch alles einmal kuenftig ausgetestet werden musste. Letzten Samstag war ich mit einigen Freunden in einer Disco, die eigentlich erst ab 18 ist und es war so richtig toll :) So ist immer etwas los..!!
Nun wuensche ich euch eine gute Zeit, einen schoenen Fruehling und bis bald
Sonja
Montag, 8. Februar 2010
Fussball & anderes
Hallihallo
endlich wieder einmal komme ich dazu, euch etwas aus von meinem Leben in Ecuador zu erzaehlen. Heute ging ich mit meinem besten Freund Leonardo an mein allererstes Fussballspiel in Ecuador., was eine supertolle Erfahrung war. Zuerst moechte ich euch aber noch ueber einige weitere Ereignisse der letzten Zeit berichten:
Mitte Januar waren standen die “Fiestas del Colegio” also das Schulfest an. Zu diesem Fest gehoerte auch ein Wettbewerb, bei dem jede Klasse zum Thema Kinderrechte ein Video einreichte und so dann die 8 Finalisten ausgewaehlt werden. Meine Klasse hat sich richtig ins Zeug gelegt, wir haben ein Musical geschrieben und fuer die Lieder eine kleine Band zusammengestellt. Fuer die Proben (ich spielte Klavier) habe ich sogar meine geplante Reise an den Strand sausenlassen. An einem Samstag trafen wir uns dann in der Schule, um das Musical zu filmen. Alle waren wirklich zufrieden und die Enttaeuschung war umso groesser, als uns dann mitgeteilt wurde, dass wir uns nicht fuer das Finale qualifiziert hatten. Trotzdem waren alle meine Klassenkameraden am Tag des Finales auf der Tribuehne mit Fahnen und Banden fuer die “Socialitos” also meine Klasse, anzutreffen und das ganze machte riesigen Spass, auch wenn wir nicht aktiv am Finale hatten teilnehmen koennen.
Zu den Schulfestern gehoerten auch ein Gottesdienst und die “Casa abierta”, also ein Tag der offenen Tuere. An diesem Tag wuerden fuer fast jedes Fach Staende aufgestellt und ich durfte stundenlang auf Englisch erklaeren, wie selbergemachte Handtaschen aus alten T-shirts genaeht werden. Was doch eher etwas langweilig war.
Vor etwa einer Woche habe ich meine schoenen langen blonden Haare abgeschnitten. Ich hatte das eigentlich gar nicht vorgehabt, bin einfach zum Friseur gegangen mit der bitte, mir einen neuen schnitt zu verpassen. Und dann hiess es Schnipp-Schnapp, Haare ab. So kurz sind sie aber auch wieder nicht und das Resultat gefaellt mit auch wirklich gut! Auf Facebook kann man Fotos betrachten. :)
Nun aber zum Fussballspiel. Am Morgen um 9 Uhr wurde ich von meinem Freund Leonardo abgeholt und wir sind zusammen im Bus ins ca 45 Minuten enttfernte Ambato gefahren. Dort spielte unser Team "LIGA" aus Quito gegen Macara aus Ambato. Mit Liga-Trikots und -Schals ausgeruestet kamen wir dann gegen 10 Uhr 30 im Stadion an und suchten uns einen Platz. Das Stadion ist nicht mit einem Fussballstadion in der Schweiz vergleichbar.. Es ist zwar gross aber relativ alt und sicher kann man es nicht unbedingt nennen. Innen im Stadion wurden ueberall kleine Staende aufgestellt und von Pommes ueber Reisportionen, Bier, Sandwichs, Colas bis zu Lollipops wirklich alles moegliche verkauft. Auch wurden einem alle moeglichen Fanartikel angeboten.
Langsam aber sicher fuellte sich das Stadion und es wurden auch viele Banden und Fahnen aufgehaengt. Als dann das Spiel begann wurde auch die Athmosphaere richtig aufgeheizt, was eigentlich vergleichbar mit einem Spiel in der Schweiz war. Ich fand mich etwas hilflos vor,d a ich keine der Sprueche auswendig konnte und zwischen all den wild schreienden einfach still dastand xD Von meinen Begleitern wurde ich gewarnt, dass bei einem Goal der Liga alle wie wild herumrennen wuerden. Was ich in diesem Fall denn machen solle, fragte ich. Die antwort lautete: einfach stehenbleiben und aufpassen, dass ich nicht umgestossen werde. Aha. Ich betete zu Gott dass die Liga kein Goal schiessen moege, denn ich hatte doch ziemliche Angst. Zuerst wurden meine Gebete auch erhoert, denn Makara ging mit 2 zu 0 in Fuehrung und ich war ziemlich beruhigt. Dann aber in den letzten Minuten schoss die Liga doch noch ein Goal und wie vorusgesagt begannen alle Leute wie wild abwaerts zu rennen. Ich konnte mich aber gut aus dem ganzen raushalten. Beim zweiten Goal in wenigen Minuten, welches gleichzeitig den Ausgleich bedeutete, kam ich dann aber doch ziemlih drunter und fand mich ca 5 Stufen weiter unten wieder, da mich Leo gluecklicherweise vor den verrueckten gerettet hatte xD ich bin aber wirklich fast druntergekommen.. mein einziger gedanke war "die Ecuatorianer spinnen!". Das Spiel endete dann 2 zu 2 unentschieden, wurde aber wie einen Sieg gefeiert. Nun bin ich wieder zuhause, mit einem grausamen Sonnenbrand und todmuede. aber es war ein tolles Erlebnis, und wir woellen naechste Woche gleich wieder ans naechste Spiel gehen. :)
Das wars auch schon wieder von heute, machts gut und bis bald
Sonja
endlich wieder einmal komme ich dazu, euch etwas aus von meinem Leben in Ecuador zu erzaehlen. Heute ging ich mit meinem besten Freund Leonardo an mein allererstes Fussballspiel in Ecuador., was eine supertolle Erfahrung war. Zuerst moechte ich euch aber noch ueber einige weitere Ereignisse der letzten Zeit berichten:
Mitte Januar waren standen die “Fiestas del Colegio” also das Schulfest an. Zu diesem Fest gehoerte auch ein Wettbewerb, bei dem jede Klasse zum Thema Kinderrechte ein Video einreichte und so dann die 8 Finalisten ausgewaehlt werden. Meine Klasse hat sich richtig ins Zeug gelegt, wir haben ein Musical geschrieben und fuer die Lieder eine kleine Band zusammengestellt. Fuer die Proben (ich spielte Klavier) habe ich sogar meine geplante Reise an den Strand sausenlassen. An einem Samstag trafen wir uns dann in der Schule, um das Musical zu filmen. Alle waren wirklich zufrieden und die Enttaeuschung war umso groesser, als uns dann mitgeteilt wurde, dass wir uns nicht fuer das Finale qualifiziert hatten. Trotzdem waren alle meine Klassenkameraden am Tag des Finales auf der Tribuehne mit Fahnen und Banden fuer die “Socialitos” also meine Klasse, anzutreffen und das ganze machte riesigen Spass, auch wenn wir nicht aktiv am Finale hatten teilnehmen koennen.
Zu den Schulfestern gehoerten auch ein Gottesdienst und die “Casa abierta”, also ein Tag der offenen Tuere. An diesem Tag wuerden fuer fast jedes Fach Staende aufgestellt und ich durfte stundenlang auf Englisch erklaeren, wie selbergemachte Handtaschen aus alten T-shirts genaeht werden. Was doch eher etwas langweilig war.
Vor etwa einer Woche habe ich meine schoenen langen blonden Haare abgeschnitten. Ich hatte das eigentlich gar nicht vorgehabt, bin einfach zum Friseur gegangen mit der bitte, mir einen neuen schnitt zu verpassen. Und dann hiess es Schnipp-Schnapp, Haare ab. So kurz sind sie aber auch wieder nicht und das Resultat gefaellt mit auch wirklich gut! Auf Facebook kann man Fotos betrachten. :)
Nun aber zum Fussballspiel. Am Morgen um 9 Uhr wurde ich von meinem Freund Leonardo abgeholt und wir sind zusammen im Bus ins ca 45 Minuten enttfernte Ambato gefahren. Dort spielte unser Team "LIGA" aus Quito gegen Macara aus Ambato. Mit Liga-Trikots und -Schals ausgeruestet kamen wir dann gegen 10 Uhr 30 im Stadion an und suchten uns einen Platz. Das Stadion ist nicht mit einem Fussballstadion in der Schweiz vergleichbar.. Es ist zwar gross aber relativ alt und sicher kann man es nicht unbedingt nennen. Innen im Stadion wurden ueberall kleine Staende aufgestellt und von Pommes ueber Reisportionen, Bier, Sandwichs, Colas bis zu Lollipops wirklich alles moegliche verkauft. Auch wurden einem alle moeglichen Fanartikel angeboten.
Langsam aber sicher fuellte sich das Stadion und es wurden auch viele Banden und Fahnen aufgehaengt. Als dann das Spiel begann wurde auch die Athmosphaere richtig aufgeheizt, was eigentlich vergleichbar mit einem Spiel in der Schweiz war. Ich fand mich etwas hilflos vor,d a ich keine der Sprueche auswendig konnte und zwischen all den wild schreienden einfach still dastand xD Von meinen Begleitern wurde ich gewarnt, dass bei einem Goal der Liga alle wie wild herumrennen wuerden. Was ich in diesem Fall denn machen solle, fragte ich. Die antwort lautete: einfach stehenbleiben und aufpassen, dass ich nicht umgestossen werde. Aha. Ich betete zu Gott dass die Liga kein Goal schiessen moege, denn ich hatte doch ziemliche Angst. Zuerst wurden meine Gebete auch erhoert, denn Makara ging mit 2 zu 0 in Fuehrung und ich war ziemlich beruhigt. Dann aber in den letzten Minuten schoss die Liga doch noch ein Goal und wie vorusgesagt begannen alle Leute wie wild abwaerts zu rennen. Ich konnte mich aber gut aus dem ganzen raushalten. Beim zweiten Goal in wenigen Minuten, welches gleichzeitig den Ausgleich bedeutete, kam ich dann aber doch ziemlih drunter und fand mich ca 5 Stufen weiter unten wieder, da mich Leo gluecklicherweise vor den verrueckten gerettet hatte xD ich bin aber wirklich fast druntergekommen.. mein einziger gedanke war "die Ecuatorianer spinnen!". Das Spiel endete dann 2 zu 2 unentschieden, wurde aber wie einen Sieg gefeiert. Nun bin ich wieder zuhause, mit einem grausamen Sonnenbrand und todmuede. aber es war ein tolles Erlebnis, und wir woellen naechste Woche gleich wieder ans naechste Spiel gehen. :)
Das wars auch schon wieder von heute, machts gut und bis bald
Sonja
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